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Monat: Februar 2018

Krähen (Helga Thomas)

  Krähen im kahlen Baum rufen mich wollen Futter Ich schaue nach oben schwarzblaue Silhouette gegen den wasserblauen Himmel mit Wolkengischtkronen Ich sehe einen Fisch Helga ThomasDr. phil. Helga Thomas. Geboren am 31. Januar 1943 in Berlin. Ausbildung und Arbeit als Analytikerin, Psychotherapeutin. 1976 Diplom am C. G. Jung-Institut. Für meinen Beruf war die Erkenntnissuche wichtig. Mit 15 entdeckte ich nach der Flucht aus Ostberlin das Briefe- und Tagebuch-Schreiben, und mit 18 Jahren kam der Durchbruch zur Lyrik, meiner eigentlichen…

Ewig (Helga Thomas)

  Ewig scheinen die Berge doch ist der wehende Wind nicht noch ewiger? Von ständigem Leben spricht der immergrüne Baum doch sind die kahlen Zweige die bald grüne Knospen zeigen nicht größere Hoffnungsträger? Erst in ständigem Wechsel zeigt sich die Dauer Das Leben wird ewig in seiner Wiederkehr!   Dietrich WellerDr. Dietrich Weller (* 1947 in Leonberg). Kinderarzt, Allgemeinarzt, Palliativmedizin. Die Beschäftigung mit klassischer Musik und Literatur sind seit meiner Schulzeit wichtige Bestandteile meines Lebens. Schriftstellerische Aktivitäten mit Prosa und…

Dem Tod ein Schnippchen schlagen (Waltrud Wamser-Krasznai)

Waltrud Wamser-Krasznai: Dem Tod ein Schnippchen schlagen Auch das Altertum hatte seine Alternativen zum Tod als unabdingbarem Schicksal. Das Sterben musste nicht endgültig sein; auf die eine und andere Weise ließ es sich umgehen, je nach Bedeutung und Verdienst des Verblichenen oder nach seiner verwandtschaftlichen bzw. wahl-verwandtschaftlichen Nähe zu einer Schutzgottheit. Medea z. B. war die Enkelin des Sonnengottes Helios, Achilleus der Sohn eines Sterblichen mit der Meeresgöttin Thetis, Herakles ein Sohn des Zeus mit einer Menschenfrau und Schützling der…

Die Bedeutung des Lichts (Helga Thomas)

  Die Bedeutung des Lichtes erkennst du an seinem Fehlen in der Dunkelheit an deiner Freude wenn es wieder scheint: am Morgen nach der Nacht als letzter Hoffnungs-Gruß kurz vor Tagesende… das Licht des vollen Mondes der fernen Sterne das erleuchtete Fenster in der Ferne der Kerzenschein im dunklen Zimmer der Lichtschein durch den Türspalt in der Nacht das Laternenlicht das in fremder Umgebung von draußen kommt und den unbekannten Raum vertraut macht. Sind sie nicht alle größere Hoffnungsträger als die…

Freundschaft und Liebe (Jürgen Frh. von Troschke)

Freundschaft und Liebe können helfen, Brücken zu bauen – über die Abgründe  des Mensch-Seins. Dietrich WellerDr. Dietrich Weller (* 1947 in Leonberg). Kinderarzt, Allgemeinarzt, Palliativmedizin. Die Beschäftigung mit klassischer Musik und Literatur sind seit meiner Schulzeit wichtige Bestandteile meines Lebens. Schriftstellerische Aktivitäten mit Prosa und Gedichten bereichern mein Leben. Nach elf Jahren in der eigenen Praxis als Haus- und Familienarzt habe ich eine große Mutter-Kind-Klinik mit aufgebaut und als Ärztlicher Geschäftsführer geleitet. Anschließend war ich zehn Jahre in der Neurologie…

✎ 2020 Bundesverband Deutscher Schriftstellerärzte (BDSÄ)