Text nach Autor: 5 Texte von Erhard Wicht

aus Wicht, Dreck am Saphir, Vindobona Verlag, 2013   Sommerspaziergang Ich bin an einer Pfütze steh´n geblieben und hab´ hinein geschaut und vor mich hin geträumt und hab´ den Wolken nachgesehen die sanft im Sommerwinde trieben und atmet´ tief den Duft des Krauts das mir den Weg gesäumt Seltsam, ich konnt´ den Himmel sehen wenn […]

aus Wicht, Dreck am Saphir, Vidobona Verlag 2013   Nekrolog Ich habe deine Brille in einer trüben Lache von Absinth gefunden dein schwarzer Büstenhalter hing am Haken neben jener Tür ich habe mich um deine Gunst ganz sicher nicht genug geschunden und glaubte gar zu fest daran, es sei genügend Schnaps im Bier Dass dir […]

aus Wicht, Dreck am Saphir, Vindobona Verlag, 2013   Das archaische Lächeln Ein heit´res Lächeln flog im Dunkeln durch die Welt und ward ganz unversehens dort zerspellt durch eine Neutronenbombe. Die Seele starb, was übrig blieb kam in den Besatzer-Souvenirbetrieb. Ein Kind erhielt das Ding, von dem keiner mehr wusste, was es war als es […]

aus Wicht, Dreck am Saphir, Vindobona Verlag 2013   Über die Nützlichkeit Am meisten schätze ich die alten Dinge schon lang gebraucht von anderer Hand das beste Messer das,  mit schmaler Klinge sehr oft geschliffen schon,  als ich es neulich fand Auch jener Sessel, in den ich gern mich fleeze es saß schon mancher drin, […]

Solange wir die alten und neueren Mythen noch kennen, sind ihre Gestalten unsterblich. Meine Geschichte folgt dem Gedanken – die Unsterblichen sind unter uns.   Arethusa Kapitel  I Syrakus – Ortigia – Catania – Ortigia Unsere letzte große Reise führte uns zu den Liparischen Inseln. Das Flugzeug landete in Catania und der Bus brachte die […]