Text nach Autor: 5 Texte von Gerhard Langenberger

    Thilo griff nach dem schwarzen Handy, das zweite von links, und klickte die Nummer an. Thilo Altstädt hatte eine Reihe von drei unterschiedlichen Handys, die entsprechend unterschiedliche Farben hatten und akkurat in einer Reihe lagen. Mit dem schwarzen Handy führte er mehr inoffizielle Gespräche. Jedenfalls war dieses Handy nicht auf seinen Namen angemeldet. […]

  Ich war ein Teufel bis ein Engel kam                                    und mich verführte,                                     nun sind wir beides:           […]

  Die letzten Töne der Jagdhörner waren verklungen und die Bläser, im grünen Jägerzeug, in zackigem, betont aufrechten Gang mit wippendem Federstutz durch die große Doppeltür verschwunden, als Klaus Roessler aufstand. Er warf zuerst einen liebevollen Blick auf seine Silvia und schaute dann durch den alten Rittersaal des Jagdschlößchens. Er achtete nicht auf die wertvolle […]

  Eine kleine, wahre? Geschichte über einen Einsatz der Bundesrepublik in Afrika   oder Ist der Mensch ein Werkzeug des Schicksals? Sie waren noch bei Dunkelheit aufgebrochen. Jetzt fuhren sie schon zwei Stunden über Straßen, die kaum als solche zu identifizieren waren. Die Landschaft ausgedörrt und ausgetrocknet. Es hatte seit Monaten nicht mehr geregnet. Die […]

Der Morgen (Gerhard Langenberger)

Gerhard Langenberger Dr. med. 9. Oktober 2016

  Es war noch früher Abend, trotzdem war es schon dunkel, fast finster. Der kühle Wind trieb dichte Regenschwaden durch die menschenleeren Straßen. Wenn dennoch jemand unterwegs sein musste, eilte er tief nach vorne gebeugt unter einem Regenschirm, der eng vor den Körper gehalten wurde, mit hochgestelltem Mantelkragen nach Hause. In den Wasserlachen doppelten sich […]