Text nach Autor: 13 Texte von Uta-Christine Breitenstein

Heut habe ich den Blues (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

  Wach auf und habe schlecht geträumt. Steh auf und denk doch positiv. Der Tag ist trüb. Ich werde schneller, doch besser wird die Laune nicht. Trotz Kaffeeduft und einer Dusche, die Lebensgeister bleiben schwach. Ich werde so nicht richtig wach. Das Telefon, ich ahn es schon, im Briefkasten ist Ärger drin. Der Pegel ist […]

Unsichtbar (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

  Ich möchte gern ein Engel sein, aus hellem, reinem  Licht, der leicht und klug und duftend zart alle Körperlichkeit durchbricht und schweben kann durch Raum und Zeit. Des Menschen Schmerz, die Scham, das Leid, des Alters wahre Grausamkeit, das hat er überwunden und weint mit uns, denn wir lernen nicht, uns besser bei zu […]

Anklopfen (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

  Ich grüße euch, ihr Störenfriede, klopft wieder an mein Leben an, mit Rechnungen im Überfluss, mit Neid, und vielen Machtgebärden, Reklame, die verführen soll, mit Müll und kleinkarierter Gier, mit Ordnungszwang an falscher Stelle, statt Wichtigeres anzugehen, mit Schönheitswahn, und Aggression, mit Eigennutz und dummen Sprüchen, glaubt ihr, ihr werdet ewig sein, dabei seid […]

Schöne Nacht (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

Das warme Licht meiner Schreibtischlampe erhellt vertrautes Papier, auf dem sich Gedanken, wie Sterne, die vom Himmel fielen, zu Worten ordnen. Phantasien, Gedanken schweben durch geheimnisvolle Nacht und kehren zu mir zurück. Alles um mich schläft, bewacht im Frieden. Vertraute Lichter der Altstadt, unter denen sich Konturen alter Bäume und Gebäude überdauerter Architektur abzeichnen, leuchten […]

Sackgasse (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

Ihr denkt, ich steh über den Dingen. Bemühe mich, ich geb es zu. Dann kommt der Tag, es geht mir schlecht, bin so verletzt und nicht gerecht, hader mit Gott und meinem Engel und kann mich selber nicht mehr sehn. Zweifle an mir und vielen andern, obwohl ich weiß, es tut nicht gut. Verkrieche mich, […]

Refugium (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

Hektik des Alltags – Heimweg. Gartenzaun – Postkasten. Schlüssel in der Tür – erwartet werden. Welt bleibt draußen – Ruhe kehrt ein. Schützende Räume – Vertrautheit spüren. Ablegen – genießen. Lichter am Abend – geliebte Zeit. Blick auf Dächer – Menschen da drüben. Himmel so nah – schon leuchtende Sterne. Blick auf Terrassen – Jahreszeiten […]

Heut häng ich in den Seilen (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

Ich glaubte an mein Gleichgewicht, heut find ich meine Mitte nicht. Mein Körper ist verstrickt. Mein Denken dreht sich um das Ding, was mich verknotet hat. Und ich, ich schwinge hin und her. Was habe ich nur übersehen, am Ende falsch bedacht, was diesen Stress mir macht? Mein Früher spult sich wieder auf. Ich schwinge […]

Schutzengel (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

Denk  ich zurück, du warst immer da. Hast mich begleitet still und schön. Bist unsichtbar aus reinem Licht. Erträgst mein Tun und meine Launen in stiller Toleranz. Ich danke dir dafür. Du bist bei mir, denk ich an mich. Begleitest mich so still und schön. Bist unsichtbar aus reinem Licht. Erträgst das auch und stehst […]

Liebe zwischen Feuer und Eis (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

  Der Teufel, der war immer da. Die Hölle brannte heiß. Sie waren jung und voll Begehren. Da streute er die Dornen aus und hauchte kaltes Eis. Und doch war so beschützt das Kind. Der Teufel wollt` es haben, riss an sich jetzt den Knaben, der fest an seiner Mutter hing. Da setzte der Teufel […]

Sie kann nicht mehr verzeihen (Breitenstein)

Uta-Christine Breitenstein Dr. med. 1. April 2015

Sie kann nicht mehr verzeihen Ihr  habt mich tausend und ein Mal verletzt. Ich hab euch tausend Mal verziehen. Die Liebe, die mit Steinen warf. Die Wunden, die nicht heilen wollten. Die Narben, die mein Leben zeichnen. Und wenn ich glaub, es ist vorbei, ich hab es endlich überwunden, reißen die Wunden  wieder auf. Mit […]