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Corona und ich. Ein B-weapon-test (Waltrud Wamser-Krasznai)

Corona und ich. Ein „B-weapon test“?

Gleich nach dem Krieg hatte ich meine bisher einzige Grippe, Es müsste im Winter 1945/46 gewesen sein. Im Herbst 1945 war ich eingeschult worden. Die Hauptsymptome, hohes Fieber und schweres Krankheitsgefühl, wurden von unserem Hausarzt und seiner Assistentin mit den wenigen Mitteln, die zur Verfügung standen, behandelt. Ich bekam fiebersenkende Mittel, Wadenwickel,  Einreibungen, musste schwitzen und inhalieren. Ein neues Präparat, Prontosil, eines der ersten Sulfonamide, wurde eingesetzt. Es half, löste aber eine zweite Krankheit aus, die sie „Nesselfieber“ nannten. Ich war übersät von roten juckenden Papeln – eine allergische Reaktion natürlich. Die Genesung dauerte ihre Zeit. Danach war ich mächtig in die Höhe geschossen, blass und klapprig.

Ostern. Alles blühte. Ich durfte zum ersten Mal in den Garten, herrlich. Dann ein Schwächeanfall; das ging aber schnell vorüber. Die Allergie gegen Sulfonamide blieb, trat bei jedem Versuch mit neueren Präparaten auf. Auch die älteren Penicilline vertrug ich nicht besser, unangenehm, denn ich bekam häufig Sinusitiden. Nur die Grippe, Influenza, machte bisher einen Bogen um mich. Jetzt sind wir wie die meisten ein bisschen unsicher. Seit etwa 10 Jahren lassen wir uns impfen. Die letzte SARS-Welle verlief glimpflich, mit banalen Infekten. Es hieß, man sei immer noch besser dran, wenn man gegen „gewöhnliche Grippe“ geimpft sei als überhaupt nicht.            

Wir hüsteln und niesen seit Wochen, um nicht zu sagen seit Monaten, sind dabei aber nicht weniger leistungsfähig als sonst. Keine Rede von Fieber oder schwerem Krankheitsgefühl, keine Gewichtsabnahme. In den einschlägigen Ländern waren wir nicht. Ein Test wäre also Luxus.

Reisen, Tagungen, Feiern sind abgesagt, Grenzen, Kindertagesstätten, Schulen, aber auch Universitäten, Bibliotheken, Buchläden sind geschlossen. Sinnvoll??? Sind wir nicht schon ausreichend verdummt worden? Quarantäne auch für die Gradierwerke im nahen „Herzbad von Weltruf“. Sinnvoll??? Man hätte im Abstand von drei Metern tief atmend herum wandeln können, sich etwas Gutes tun ohne einen anderen zu gefährden. Aber nein. Haben wir dergleichen  Entscheidungen überhaupt selbst in der Hand?[1]   

Die Friseure oder vielmehr die „Barber-Shops“ sind geöffnet. Sinnvoll??? Eher merkwürdig. Kaum weibliche Kunden. Umso mehr schwarzhaarige Herren, die  den modischen Islamisten-Schnitt wünschen, unten kurz bis kahl, oben länger, Bart. Eine Uniform, die ältere Zeitgenossinnen ebenso anheimelt wie die Vollverschleierung der Frau. 

Aber was ist das schon gegen das Zerschlagen unserer Wirtschaft? Wenn dahinter eine Absicht steht, dann Gratulation – das ist perfekt gelungen. Bei uns hängt alles von der Auto-Industrie ab. Also ein Wirtschaftskrieg? Unsere Labors arbeiten mit Hochdruck am Impfstoff, unsere transatlantischen Verbündeten   mit den Sonderrechten wollen sie aufkaufen. Dürfen die das? Die dürfen das[2]. Aus den USA kam die Kunde, anonym, per SMS:    „It’s clear the corona virus was a B- weapon test. Now good emergency planning is extremely important“.

Tun wir das Mögliche. Schreiben vielleicht? Vielleicht schreiben!


[1] Dazu ausführlich: Peter Orzechowski, Besatzungszone. Wie und warum die USA noch immer Deutschland kontrollieren (Rottenburg 2019)

[2] s. Anm. 1.

Published inProsa

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