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In was wird meine Liebe sich wandeln,
all das,
was ich erfuhr
durch sie
und durch Dich?
Der Schmerz des Abschieds,
die Wut der Enttäuschung,
die schwebende Leichtigkeit
und später
das Erkennen eigener Schuld,
nicht mehr klagen und beklagt werden.
Und wieder seh ich
den ersten Blick,
der mich traf,
durch den ich Dich erkannte
und höre,
wie Du  nach meinem Namen gefragt,
ganz leise,
hinter meinem Rücken.
Und wieder erleb ich,
wie wir uns an den Händen ergriffen
und jeder führte
und wurde geführt
bis unsere Wege sich trennten.
In was
wird all das sich wandeln?

Copyright Dr. Helga Thomas

Dieses Gedicht wurde beim BDSÄ-Jahreskongress 2014 vorgetragen zum Thema „Kommen und Gehen“