Schlagwort: Familie

 Lieber weinselig als bierernst Lieber pudelwohl als saudumm Lieber unfassbar als sturzbetrunken Lieber lammfromm als fuchsteufelswild Lieber furztrocken als schleimscheissend Lieber knochenhart als windelweich Lieber lichterloh als stockduster Lieber vertrauensselig als abgekocht Lieber blitzgescheit als strohdumm Lieber abgefahren als stubenhockend Lieber extravagant als stinknormal Lieber geistreich als politisch korrekt Lieber kleines Licht als großer Zampano […]

Über die Grenzen der Empathie Der Begriff Empathie wird u.a. benutzt, um Erwartungen an die Heilberufe zu beschreiben – im Hinblick auf das für notwendig gehaltene Mitgefühl mit leidenden Patienten. In meinen Seminaren mit Medizinstudenten habe ich immer wieder versucht, diese Fähigkeit anzusprechen und in Rollenspielen zu trainieren. Auch in meinem Buch über „Die Kunst […]

Ich muss diesen Gedichten ein paar Worte vorausschicken: Wegen körperlicher Gründe ist mir das Schreiben schwergefallen (egal, ob von Hand oder am Computer). Ich musste aber meine Gedichte aufschreiben, sonst kann ich die Entwürfe bald selbst nicht mehr lesen… Ich entschloss mich, sie in den Mac zu diktieren und später in mein Gedichtbuch einzufügen. Dann […]

                                The SILENCE                                                                                   Oak-tree (Dr. Dietrich Weller )   Many years ago, on a hot sunny day, in the shade of an old oak-tree, Master Xi and his pupils were resting. There was silence in the air. Suddenly, Master Xi asked his pupils: “What is the meaning of silence? “ The pupils remain silenced. Than […]

Mütter wollen den Frieden  (1950)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   (für meinen Sohn Bijan) Du, verführerisches, schönes Kind, du, Frucht meines Lebens, dein Gesicht ist wie ein heller Spiegel meiner Kindheit und meiner Jugend. Ich betrachte in deinem Gesicht mein geliebtes vergangenes Leben und […]

Teheran und der Krieg  (Winter 1981)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Die schwarzen, furchtbaren Flügel des Kriegsdämons liegen bedrückend auf den Teheraner Nächten. Das einzige brennende Licht der Stadt ist der Mond, der bernsteinfarbene Mond, der auf dem unsichtbaren Dach Teherans leuchtet. Teheran ist […]

Du kehrst zurück (1975)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Eines Tages kehrst du zurück. Du kommst zurück mit dem morgendlichen Wind der Berge, mit den Wellen der Meere, mit dem Frühling. Und ich warte sehnsüchtig.  Du bist ein Bote aus warmen Ländern und weißt, […]

Du fragst mich, woher ich stamme? (1962) Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Du fragst mich, woher ich stamme? Ich bin nicht sesshaft, und ziehe umher. Ich wurde erzogen durch Trauer und Schmerz. Betrachte die Weltkarte, mit einem Blick überquer die Ländergrenzen, zweifelsohne wirst du kein […]

Die Hand der Liebe (1975)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Wenn der Vogel nicht singt, das Wasser nicht tanzt, das Grüne nicht wächst, was wird die Erde machen?  Wie eintönig und armselig wird das Dasein sein, wenn die Liebe nicht lacht, die Hoffnung nicht […]

Wer bin ich? (1977)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Wer bin ich? Wer? Ein Komet, der der Nacht entrissen ist, der die Bekanntschaft mit der Morgenröte gemacht hat. Ein Auge, das das Licht erblickt hat, versöhnt sich nicht mit der Dunkelheit. Der helle Geist […]