Schlagwort: Gesellschaft

Die goldene Nachtigall (1968)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Du, goldene Nachtigall, dich werde ich in meiner Dichtung, in den warmen Händen der Freunde, im Gesang des Lebens, in den Ländern des Frühlings, im Fleiß, der viele neue Triebe hervorbringt, in der unruhigen Nacht […]

Die Hand der Liebe (1975)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Wenn der Vogel nicht singt, das Wasser nicht tanzt, das Grüne nicht wächst, was wird die Erde machen?  Wie eintönig und armselig wird das Dasein sein, wenn die Liebe nicht lacht, die Hoffnung nicht […]

Die bessere Welt (1973)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Wenn man mich fragt, was das Leben ist, werde ich sagen, stets auf der Suche sein, eine bessere Welt ersehnen …  Heute bin ich aufmerksamer denn je, in der Wachheit bin ich voller Gedanken, im […]

Ich bin kein Kanarienvogel (1970)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Ich bin kein Kanarienvogel, der auf der Wiese singt. Wieso verlangst du von mir ein zärtliches Liebesgedicht? Frühlingswasserfälle strömen aus meinen Augen, da ich ein Berg bin. Jedes Wort meines Gedichtes setzt das Papier […]

Wer bin ich? (1977)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Wer bin ich? Wer? Ein Komet, der der Nacht entrissen ist, der die Bekanntschaft mit der Morgenröte gemacht hat. Ein Auge, das das Licht erblickt hat, versöhnt sich nicht mit der Dunkelheit. Der helle Geist […]

Der Mensch und der Stein (1965)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Die unendliche Einsamkeit ist das Schicksal des Steins. Es ist das Schicksal des Steins, blind und stumm zu sein, nie aus Trauer zu weinen, nie zu lachen, schmerzlos, hoffnungslos und wunschlos zu sein.  […]

Jene Melodie (1972)   Von Jaleh Esfahani (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Die Tulpe des Wunsches wird wieder aufblühen, des Herzens verschlossene rote Knospe wird aufgehen. Ich sage nicht, dass der vergangene Frühling zurückkehrt, dass die abgelaufene Zeit beginnt. Es gibt eine andere Zeit und einen anderen Frühling […]

Biografie (1974)   Von Jaleh Esfahani; (1921-2007) Übersetzung aus dem Persischen von Amir Mortasawi und Andreas Schmidt   Das rote Lachen der Tulpen des Frühlings, die gelbe Träne der Bäume des Herbstes, der Kuss der Vereinigung und die Freude der Begegnung, die Trauer des Abschieds und das Unglück der Abwesenheit.  Lebenslang suchen, warten,wünschen und in […]

Yalda (2) (21.12.2018)   In der längsten Nacht des Jahres küsste der Mondschein zärtlich die letzten verbliebenen braungelben Blätter an den Armen meiner Geschwister bevor diese beseelt herab in den Schoß unserer Mutter tanzten  Andächtig fragte ich wann werden die Menschen die dringende Notwendigkeit begreifen die Welt als Partner zu erachten ֎֎֎

Ansätze (23.12.2018)   Im psychotherapeutischen Alltag unterstütze ich meine Mitmenschen beim Erkunden der Entwicklungsgeschichte ihrer Denk- und Verhaltensweisen  Wenn wir den Kapitalismus als eine Lebensweise erfassen als eine Beziehungsart zwischen den Menschen und dem Dasein gelangen wir zu kritischen Erkenntnissen die zur entschlossenen Umsetzung einladen im kleinen Kreise und bei uns selbst beginnend ֎֎֎