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Der Krokus
krokt hervor
der Frost, der muss
sich schütteln, armer Tor.

Hokus, Krokus, Frühlibus,
der Winter kauft den Schluss.

Schneewittchen
und Schneeglöckchen
diese beiden Flittchen
tragen grüne Röckchen.

Hokus Krokus simsalim,
war der Winter wieder schlimm.

Die Kätzchen weiden
unter Weidenkätzchen
und wie diese beiden,
auch du, mein Schätzchen.

Hokus Krokus Mausepeck,
der Frühling lugt ums Eck.

Der Floh
springt froh
wie auch die anderen Flöhe
lustvoll in die Höhe.

Hokus Krokus Löffelstiel,
viel zu wenig ist nicht viel.

Es klappern die Zähne
klipp klapp,
und plappern die Schwäne
papperlapp.

Hokus Krokus weh und ach,
was klappert da am Rauschebach?

Mancher Apfel, lehrt das Pferd,
ist bei Hunger ganz verkehrt.
In solcher Lage eignet sich
weitaus besser Bienenstich.

Hokus Krokus Ringelreih,
Kinder, kommt nur schnell herbei.

Bei Hunger, sagt ein Märchen,
frisst der Leipz’ger Lerchen,
was wiederum den Schwan empört,
wenn er es in Schlesien hört.

Hokus Krokus lirium,
das Lied, das ist bald um.

Die Mücke sticht,
der Vogel kackt
idyllisch ist es nicht,
wenn die Natur dich packt.

Hokus Krokus ditschen datschen,
dreimal hoch die Fliegenklatschen!

Copyright Dr. Eberhard Grundmann