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Sich fallen lassen
in die Tiefe der Zeit;
sich treiben lassen
aller Bürden befreit;
bewusst den Tag
und den Augenblick greifen;
mit offenen Sinnen
die Ichgrenzen streifen;
mit satter Lust
im Nochsein versinken;
sich mit dem Lebensrest
schwindelig trinken.

Das Gedicht stammt aus dem Buch „Jahr greift in Jahr“ von Orlando M, erschienen 2013