Ach, es sind viel zu viele

Ach, es sind viel zu viele

Ich traf die Natur

Im kahlen, trockenen Wald

Sie weint

‚Sieh, meine Bäume sterben!‘

‚Verdurstet durch Mangel

An Wasser und Regen?‘

‚Nein, durch viel zu viele Menschen.‘

Ich traf eine Frau

Sie kämpft gegen Gott.

Verliert ihr Kopftuch

‚Hör den Wind des Teufels!‘

‚Ein Teufelswind

Verweht das Kopftuch des Engels?‘

Nein, es toben zu viele Gottes Wächter.

Ich traf ein Kind

Es bettelt um Essen.

Kann nicht aufrecht gehen.

‚Gefallen im Wüstensand!‘

Der Sand der Wüste

Verschluckt Milch und Brei?‘

Nein, zu viele werden geboren.

Ich traf eine Mutter

Sie kniet am Grab.

Trauert um ihren Sohn.

‚Erschossen im teuflischen Krieg‘

‚Ihr Sohn musste kämpfen

Gegen die Wut eines Dämons?‘

Nein, gegen zu viele Teufel im Land.

Ich traf mich selbst

Denke an Trauer und Leid.

Suche was wo gewesen.

‚Die Zukunft verloren‘

So fragt mein Geist

‚Gibt es nichts mehr zu tun?‘

Ich weiß es nicht.

Viel zu viele färben Wolken blau.

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