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  • Der kleine Wandertraum, ein Vorwort aus der Realität
    Ein kleiner, süßer Wandertraum
    Mit zottigem, gelbrotem Haar
    Durchsichtig, ja, ich sah ihn kaum
    Wie er gestaltet war

    Besuchte mich fast jede Nacht.
    Wir sprachen, lachten leise.
    Er sagte mir noch zärtlich sacht
    Heute gehe ich auf meine Reise,

    Auf meine Reise zu den andern
    Die ich noch kennen lernen muss.
    Nach all dem Tanzen, Krabbeln Wandern
    komm ich zu dir zurück zum Schluss

    und werde dir die Traumgeschichten
    genau und wahrheitstreu berichten.
    Ich verlasse dich jetzt mäuschenschnell.
    Du wachst jetzt auf, es wird schon hell.

    Ich war noch müde, war kaum wach
    War er schon wieder da:
    Oh weh, oh weh, oh plumps, oh ach
    Höre nur, was mir geschah:

    Ich erreichte nicht den Wanderzug.
    Am Bahnhof wurde demonstriert.
    Ein Engel fing mich ein im Flug
    Hat mir die Haare abrasiert

    und brachte mich zum großen Herrn.
    Der schnarchte heilig weich
    und träume mich als Friedensstern
    In seinem Himmelreich.

    Herr rief mir zu: Zurück zur Erde
    Du kahl geschorener Wandertraum
    Auf das dort Frieden, Freiheit werde
    Allein, ich weiß, ich glaub es kaum

    Ich sehe doch, was wirklich ist!
    Meine Engel helfen nicht!
    Du Wandertraum, du bleibst, du bist
    Mein gesalbtes Friedenslicht.

    Lass wenigstens die Menschen träumen
    Von dem was unerreichbar weit.
    Lass Träume ihren Hass umsäumen
    Bevor zum Töten sie bereit

    Sich selbst und dich, mein Traum vernichten. –
    So bin ich wieder hier bei dir.
    Ich bitte dich, du sollst berichten
    Von deinem Wandertraum, von mir.

    Vorstellung und Definition
    Meine verehrten Damen und Herren, liebe Gen Beschnittene,
    Als leitender Wandertraum begrüße ich Sie herzlich in diesem Seminar.
    Was ist ein Wandertraum? Was unterscheidet mich von einem gewöhnlichen Traum?
    Zunächst: Wanderträume sind eine Spezies der gewöhnlichen Träume. Träume gehören zu den Vögeln in der menschlichen Geisteswelt. Wanderträume aber sind mehr. Sie sind die Flügel eines individuellen menschlichen Geistes. Der Wandertraum vernetzt die Vorstellungswelt mit dem realen Körper eines anderen Menschen. Im realen Schlaf springt er aus Wissen, Verstand und Gefühl in die Höhen einer fantasiereichen Vorstellung. Er hebt sich aus dem Meer der Wünsche, gleitet über kalte Gletscher und kochende Geysire, bis der Träumende liebeserregt oder angstzitternd erwacht.
    Organisation und soziale Gliederung von uns Wanderträumen sind einerseits gebunden an unsere Schöpfer, Ernährer und Wirtsmenschen, andererseits sind wir frei in Inhalt, Gestaltung und Zielsetzung unserer Tätigkeit. Wir stehen außerhalb der realen Naturgesetze. Denn die Zeit ist reversibel in unseren Traumwelten. Wir können erneut sterben und, unsere Feinde töten, immer wieder denselben Fisch aus dem Erinnerungsfluss angeln, und, so oft wir wollen, denselben Spaß ertanzen.
    Wir sind Demokraten und hierarchisch organisiert. Der wichtigste Wandertraum ist gebunden an die totalen Herrscher in der realen Welt, gefolgt von den Kollegen in den Gehirnen der Journalisten, Gotteskrieger, Politiker und Psychiater. Wir wandern in Wirten als wahrhaftig lange und eindrucksvolle Träume. Manchmal sammeln wir das Geträumte in unserem Gedächtnisrucksack und verkaufen die Erinnerungstücke an den nächstbesten Wirt. Manchmal sind sie von Einfluss, häufig aber nicht.
    Wenn sie zu brutal und abscheulich sind, dann rufen wir den Allmächtigen zu Hilfe. Das hat aber kaum Einfluss, weil er oft während unseres Besuches nicht schläft oder unzugänglich laut schnarcht
    Nur selten habe ich ihn persönlich erreichen können. Häufig musste ich mich mit Besuchen bei den irdischen Total – Mächtigen oder zumindest Partiell – Mächtigen begnügen.
    Persönliches Erleben und Erfahrungen
    So spricht mein Wandertraum von Absicht, Grenzen, Zuständigkeit und Ziel der total Mächtigen.
    Ich bin ein gewaltgieriger Wandertraum, geträumt von absolut totalen Mordtyrannen. Vom wahnsinnigen Russenzar P., vom rücksichtslos trampelnden Universalgauner T, vom knieend gedenkenden Grufti S, und vom einst vergasten, grausam gemarterten, jetzt gierig tötenden Drohnengeier N.
    All diesen weisheitsverlorenen Machtsüchtigen bin ich aus Gründen meiner Existenz zu Dank verpflichtet. Das heißt aber nicht, dass ich ihren Absichten und Traumzielen zustimme. Nein, so blöd und menschheitsfeindlich funktioniere und bin ich nicht strukturiert.
    Natürlich erinnere ich mich an den mächtigen skrupellosen W. U. Er träumte mich als Fluchtursache seiner fliehenden Landleute und träumte mit mir wie er die Mauer als antifaschistischen Schutzwall gegen den „Kriegsbrandherd Westberlin errichten wird. Wieder aufgewacht, verkündete er lautstark ‘‚Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen‘,
    Die Berliner Mauer wurde trotzdem schnell und absolut trennend gebaut So überlegt und sagt mir bitte: ‚Was hätte ich, sein ehemaliger Wandertraum dagegen unternehmen können oder sollen?‘
    Nun, das liegt schon Jahre zurück. Ein anderer Vorfall hat mich erst vor wenigen Tagen erreicht. Beteiligt bin ich diesmal als ein Wandertraum von niedrigem Stand. Ein kleiner und unbedeutender Autor Wandertraum wünschte sich, dass sein kürzlich erschienenes Buch ‚das döse und das gute Nichts‘ auf der Leipziger Buchmesse ausgestellt werde. Der Verlag L. druckt das Buch, wurde aber kurz vor dem Messetermin von dem Verlag T aufgekauft.
    Auf die Anfrage, ob das Buch noch auf der Messe gezeigt werde, erlebte der Wandertraum die frohe Antwort; ‚Selbstverständlich, wir freuen uns auf Ihr Werk. Aber der Verlag L war auf der Ausstellung nicht präsent. Der Verlag T erklärte für die Ausstellung in Leipzig nicht zuständig zu sin‘. Auf die Frage: Wer denn zuständig sei, folgte die totale Antwort: ‚Niemand sei zuständig zu wissen, wer für irgendetwas zuständig ist.‘
    So überlegt und sagt mir bitte: ‚Was hätte ich dagegen unternehmen können oder sollen? Ist jetzt die künstliche Intelligenz KI dafür zuständig?‘
    Ich habe als Wandertraum ständig Probleme mit der künstlichen Intelligenz. Die künstliche Intelligenz ist wahrlich die dümmste Intelligenz, die ich Wandertraum erfahren habe. Sie versteht allenfalls Buchstaben, kaum Wörter, fast nie Sätze und findet nahezu niemals ein Ende.
    Ich mache ihr deswegen keine Vorwürfe und bitte Sie, meine Damen und Herren, sowie Gen-beschnittene, das ebenfalls nicht zu tun. Bitte bedenken Sie, dass die Zeit in den virtuellen Welten sich völlig anders gestaltet als in der Realität. Virtuell kann man sich die Schuhe vor den Strümpfen anziehen. Ich und mein Wandertraum sind für die irdischen Träumer unverständlich, weil wir so in ihrer Welt nicht funktionieren. Ich frage: Ist das vielleicht der Grund, warum die KI die dümmste Intelligenz auf Erden ist?
    Vielleicht fehlen weitere Wanderträume als Gesprächspartner? Intelligenz und Nachhaltigkeit werden nur dann erkannt, wenn darüber mehrere Wanderträume in die Realität berichten.
    Wir Wanderträume sind unentbehrlich, weil der Allmächtige nur selten schläft und wir deshalb bei ihm unsere Erlebnisse nicht darlegen können. Deshalb müssen viele Wanderträume unerfüllt und die Macht der irdischen Träumer unkontrolliert bleiben.
    So überlegt und sagt mir bitte: ‚Was können oder sollen wir dagegen unternehmen? Streiken oder demonstrieren? Das Böse in die Zukunft jenseits der Erlebnisgrenze, oder in die Vergangenheit bei vergessenem Gedenken verlegen?
    Danksagung
    Für eure Anwesenheit und die guten Ratschläge im nächsten Schlaf danke ich euch. Wünsche eine gute Zeit und herzliche Grüße.
    Euer Wandertraum

  • Wachstum über alles Wachsen
    Überall in unserem Land
    In Berlin, in Bayern Sachsen
    Spuck t in Eure Wachstumshand

    Überall in Straßen, Gassen
    Stellt mit Demos Zeichen auf.
    So kann ein jeder wachsen lassen
    Im brutalen Wachstums Lauf.

    Wer aber liest die Zeichen
    Deutet Morgen, Weg und Sinn?
    Wer kann verstehen, will erreichen
    Des Wachstums Nutzen und Gewinn?

    Wer greift zu Spaten, Sichel, Schere
    Schneidet Wachstum Rand um Rand
    Damit die Ernte saftig werde
    Im überheißen Wachstumsland?

    Wollt ihr das totale Wachsen
    Mit Marter, Neid und Qual gewollt
    Dann ölt die Räder und die Achsen,
    damit der Wagen weiter rollt.

    Wollt ihr aber Zukunft leben
    In eurer Welt, in unserem Land
    Dann müsst ihr der Freiheit Grenzen geben
    Überall und mit Verstand.

  • Im Alter ist nach Knall und Fall
    Das Leben schon in seinem Stall,
    Schaut mühsam durch die Käfigstäbe
    Wo es noch etwas Sonne gäbe.

    Erinnerung ist dein Sonnenschein.
    Er dringt in deinen Käfig ein,
    Lässt für dich statt freies Leben
    Geist und die Gedanken schweben.

    Die Wirklichkeit, sie bleibt dir fremd.
    Sie ist das Jugendausgehhemd.
    Die Zeit hat dir es ausgezogen,
    Hat dir vielleicht auch vorgelogen

    Im Alter wirst du reif und weise.
    In deiner langen Lebensreise
    Wirst du an Erfahrung klug.
    Wie dem auch sei, meist bleibt genug

    An Verstand und Geist erhalten
    Um den Käfig zu verwalten.
    Über draussen steif zu lästern
    Die Welt, sie war doch besser – gestern!


  • Fruchtbarkeitsorgane-in-antiken-Darstellungen-1

  • Der Allmächtige und die Paradiesärztin (Klaus Kayser)

    TEXT

  • Beiträge zur Lesung 1 von Klaus Kayser (Fulda 2024)

    Ach, es sind viel zu viele

    Ich traf die Natur

    Im kahlen, trockenen Wald

    Sie weint

    ‚Sieh, meine Bäume sterben!‘

    ‚Verdurstet durch Mangel

    An Wasser und Regen?‘

    ‚Nein, durch viel zu viele Menschen.‘

    Ich traf eine Frau

    Sie kämpft gegen Gott.

    Verliert ihr Kopftuch

    ‚Hör den Wind des Teufels!‘

    ‚Ein Teufelswind

    Verweht das Kopftuch des Engels?‘

    Nein, es toben zu viele Gottes Wächter.

    Ich traf ein Kind

    Es bettelt um Essen.

    Kann nicht aufrecht gehen.

    ‚Gefallen im Wüstensand!‘

    Der Sand der Wüste

    Verschluckt Milch und Brei?‘

    Nein, zu viele werden geboren.

    Ich traf eine Mutter

    Sie kniet am Grab.

    Trauert um ihren Sohn.

    ‚Erschossen im teuflischen Krieg‘

    ‚Ihr Sohn musste kämpfen

    Gegen die Wut eines Dämons?‘

    Nein, gegen zu viele Teufel im Land.

    Ich traf mich selbst

    Denke an Trauer und Leid.

    Suche was wo gewesen.

    ‚Die Zukunft verloren‘

    So fragt mein Geist

    ‚Gibt es nichts mehr zu tun?‘

    Ich weiß es nicht.

    Viel zu viele färben Wolken blau.

    Englisches Küchenlied

    Mama ist so fleißig

    Ist ein scharfes Weib.

    So sorglos froh!

    Mama ist so schön

    Brüht ihren Kaffee gut.

    So sorglos froh!

    Mama sucht den Mann

    Der rot zur Hölle floh.

    So sorglos froh!

    Mama küsst den Freund

    Erregt mit gleichem Ziel.

    So sorglos froh!

    Mama ist so glücklich

    Herzen schwellen heiß.

    So sorglos froh!

    English kitchen song

    Mama is so busy

    Is a spicy girl.

    Oh happy oh!

    Mama is so pretty

    Brews her coffee well.

    Oh happy oh!

    Mama miss her husband

    He escaped to hell.

    Oh happy oh!

    Mama kiss her lover

    Senses connatural.

    Oh happy oh!

    Mamma is so happy

    All hearts run hot and swell.

    Oh happy oh!

    Der Wandertraum

    Ein kleiner, süßer Wandertraum

    Mit zottigem, gelb roten Haar

    Durchsichtig, ja, ich sah ihn kaum

    Wie er gestaltet war

    Besuchte mich fast jede Nacht.

    Wir sprachen, lachten leise.

    Er sagte mir noch zärtlich sacht

    Heut gehe ich auf meine Reise,

    Auf meine Reise zu den andern

    Die ich noch kennen lernen muss.

    Nach all dem Tanzen, Krabbeln, Wandern

    Komm ich zu dir zurück zum Schluss

    Und werde dir die Traumgeschichten

    Genau und wahrheitstreu berichten.

    Ich verlasse dich jetzt mäuschenschnell.

    Du wachst jetzt auf, es wird schon hell.

    Ich war noch müde, war kaum wach

    War er schon wieder da:

    Oh weh, oh weh, oh plumps, oh ach

    Höre nur, was mir geschah:

    Ich erreichte nicht den Wanderzug.

    Am Bahnhof wurde demonstriert.

    Ein Engel fing mich ein im Flug

    Hat mir die Haare abrasiert

    Und brachte mich zum großen Herrn.

    Der schnarchte heilig weich

    Und träume mich als Friedensstern

    In seinem Himmelreich.

    Herr rief mir zu: Zurück zur Erde

    Du kahl geschorener Wandertraum

    Auf das dort Frieden, Freiheit werde

    Allein, ich weiß, ich glaub es kaum

    Ich sehe doch, was wirklich ist!

    Meine Engel helfen nicht!

    Du Wandertraum, du bleibst, du bist

    Mein gesalbtes Friedenslicht.

    Lass wenigstens die Menschen träumen

    Von dem was unerreichbar weit.

    Lass Träume ihren Hass umsäumen

    Bevor zum Töten sie bereit

    Sich selbst und auch dich Traum vernichten. –

    So bin ich wieder hier bei dir.

    Ich bitte dich, du sollst berichten

    Von deinem Wandertraum, von mir.

    Wenn Teufel träumen

    Wenn Teufel träumen, wird es dunkel,

    Das Licht vergilbt im Morgengrau.

    Es gibt ein Raunen, ein Gemunkel,

    Niemand weiß es so genau,

    Dass in der Hölle tiefsten Schlot

    Sich Träume dort zusammen finden,

    Die Engeln gleich, in höchster Not

    Ein grausam Traumgewand sich binden

    Den Teufeln in die Augen tropfen

    Damit diese, dem Brauen gleich

    Den bitteren Geschmack des Hopfen

    Einträumen in ihr Teufelsreich.

    Sie winden sich dann Angst umwoben

    Das Gewebe schnürt den Atem zu

    Die Gedärme fangen an zu toben

    Aus ist es mit der Teufelsruh.

    Unausgeschlafen, froh noch am Leben

    Das alles war doch nur ein Traum

    Ein Teufelstraum, doch deshalb, eben

    Ja man denkt, versteht es kaum

    Wird gleich das Böse neu geboren

    Gemeinheit in die Welt gesetzt

    Ein neues Opfer auserkoren,

    Um die weite Welt gehetzt.

    Gemartert mit Elektroschock

    Dass Angst in Herz und Seele wächst.

    Traum treibt den bösen Teufelsbock:

    Mein Gott, die Welt, ist sie verhext?

    Gleicht sie einem Teufelstraum?

    Wer träumt uns unsere Teufel aus?

    Sind wir nur ein Sahneschaum

    In einem irren Teufelsschmaus?

    Ich kann dir auf diese Fragen

    Keine gute Antwort sagen.

    Vielleicht ruft man in tiefster Nacht:

    Aufwachen! Du, hei, aufgewacht!

    Auf der Straße fordern sie
    Die totale Demokratie!
    Setzt ein Zeichen
    Hass und Hetze müssen weichen
    Dem Gedenken, jetzt oder nie!
    So senkt das Haupt, fallt auf die Knie!

    (mehr …)
  • ‚Reisen‘ ? ‚Natürlich, ja!‘ ‚Warum?‘ ‚Nun, weil…Es gibt da viele Gründe… Vielleicht, weil es Spaß macht und weil es alle tun?‘ ‚Muss es denn einen Grund geben oder Sinn machen?’In dieser West – Östlichen Erzählung unternehmen drei Personen, ein alter, krebskranker Vater, sein zum Arzt ausgebildeter Sohn und dessen Geliebte, eine Naturwissenschaftlerin eine Reise zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Volksrepublik China. Sie starten in Shanghai, fahren zum Ahnentempel und der kostbaren Halle der leiblichen Hülle. Sie besuchen die Hütte des Dichters Du Fu und führen ein längeres Gespräch mit Konfuzius im Tempel Kong Miao.Nach Besichtigung der Mao Statue, der großen Mauer und der Halle des Schlafes verlässt der Vater die Gruppe, geht durch das Tor der großen Vollendung in die Halle des Schlafs und bittet um Teilnahme an der Sitzung der Ahnen. Als….

    Bestellen und weitere Detail

    Weiterlesen: Verkauft mir den Mao nicht

  • (von Klaus Kayser)

    Dieses im und über den Randbereich des realen Universums hinaus leitende Buch führt mit Inhalt und Gestalt in eine neue, bisher kaum betretende Welt des Lesens, Sehens und Hörens. Die eindrucksvollen Kurzgeschichten sind durch Brückengedichte miteinander verknüpft und zu einem Patchwork-Roman zusammengeschlossen.Das Buch enthält begleitende farbige Hinterglasmalereien. Eingefügte klassische Klavierstücke können mit jedem Smartphone über QR-Codes angehört werden. Somit sind Sehen, Lesen und Hören gleichzeitig für den Leser erfahrbar. Je nach Leserwunsch können sie direkt ohne weitere technische Hilfsmittel Fantasie und Stimmung anregen.Sie können als neuer Zugang zu virtuellen Welten und als technologischer Fortschritt verstanden werden.Die einzelnen Kapitel beschreiben, wie die in der realen Welt alltäglich erfahrbaren Geschehen sich in einem virtuellen Universum ereignen würden. Flucht von Asylsuchenden aus der realen Welt und ihre Aufnahme im virtuellen Universum, sexuelle Benachteiligung und der Umgang mit einer lebensbedrohenden Viruspandemie schildern das Zusammenleben virtueller intelligenter Lebewesen. Verantwortung und Handeln politisch Mächtiger sind ebenso Thema wie Bedrohung des Glaubens, Wissens und der Freiheit, der Verlust des Gemeinschaftsbewusstseins oder der Untergang eines komplexen sozialen Staates.Die Fotografien der technisch und künstlerisch hochstehenden Hinterglasmalereien des Heidelberger Künstlers Dr. Michael Hug bereichern die visuellen Darstellungen. Zu analogen akustischen Erlebniselementen führen die klassischen Musikstücke, die von Dr. Jürgen Merke und den jungen talentierten Pianistinnen Christina Berghoff, Julia Berghoff und Theresa Berghoff in hervorstechender Qualität gespielt werden.Alles in allem:Dieses Buch für alle und keinen lässt die Vernunft niemals weinen

  • (von Klaus Kayser)

  • Am Ufer der Salzach wird eine tote Frau gefunden. Dummerweise liegt der Fundort genau zwischen Österreich und Bayern. Inspektor Golob muss in die Ermittlungen seinen bayerischen Kollegen Oberinspektor Emmeran Vilsmayr einbeziehen. Mentalitäten prallen aufeinander. Die Zusammenarbeit gestaltet sich kompliziert. Dann wird eine weitere Frauenleiche entdeckt. Golob reist nach Wien und ermittelt auf eigene Faust. Vilsmayr von der Kripo Altötting hat seine ganz eigenen Theorien und ist genervt von den begriffsstutzigen Kollegen seiner Dienststelle. Die besten Voraussetzungen für eine bayerisch-österreichische Polizeiarbeit.