Es ist kein Scherz! Nicht Fake, nicht Fun!
Versteht ihr mich?
In Ketten bin ich frei, nicht krank!
Überfüttert
Verbittert
Zersplittert
Zerschlagen
Frei ins Bett, ins Paradies getragen!
Mein Protest im Freudenbett
Macht euch blöd, mich rasend nett!
Ich weiß ihr meint es gut mit mir
Öffnet mir die Narrentür
Führt mich ins irre Wunderland
Frei von Vernunft und Sachverstand!
Jedoch bedenkt
Ich bin Euch
So glaubt es mir
Ein wütendes Gedankentier
Das gebunden und bewacht gehört
Frei sich selbst und euch zerstört.
Ich blute, schreie allemal
Zerbreche kalt im Wasserstrahl
Wenn ihr mich auf der Straße hetzt
Der Peitschenhieb mich Weib verletzt.
.
Und versteht
Ich bin keine Lichtgestalt
Kein Abgott, kein Altar, kein Halt
Ich bin der Sprengstoff der Natur
Das Dynamit, die Feuerspur
Die euch in den Wahnsinn treibt
Wenn ihr gefesselt mich befreit.
Ich rate euch:
Schützt euch fest vor mir!
Ich bin ein freies wildes Tier
Das Zerstörung in sich trägt
Wenn ihr mich nicht in Ketten legt.
Johann Sebastian Bach, Präludium Nr. 21, gespielt von Theresa Berghoff, Giessen)

Klaus Kayser, Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. h. c. mult. Professor für Pathologie und Epidemiologie. Geboren wurde ich am 25.08.1940 in Berlin. Studium der Physik und der Medizin, beide mit Doktorgrad an den Universitäten Göttingen und Heidelberg. Facharzt für Pathologie, Habilitation und Übernahme einer mit der Universität Heidelberg verbundenen Chefarztstelle, Spezialisierung in den USA (Armed Forces Institute of Pathology), Wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Epidemiologie, der angewandten Biochemie (Lektine), der mikroskopischen Bildanalyse und Telekommunikation.
Dazu Fachbücher wie Analytical Lung Pathology, Height and Weight in Human Beings, Natural and Synthetic Mineral Fibers Affecting Man, Telepathology, Virtual Microscopy, eher allgemein gehalten Medizin und Umwelt, sowie Krebs, Wissen was stimmt. Gründer und Herausgeber der wissenschaftlichen Zeitschrift Diagnostic Pathology im Biomed Central Verlag.
Seit 1970 bin ich verheiratet, habe zwei Kinder, die ebenfalls Ärzte geworden sind, bin seit 2005 im Ruhestand, gehöre noch zum Lehrkörper der Charite.
International werde ich als einer der Gründer der
Telepathologie, von ausländischen Freunden als fast perfekter Deutscher bezeichnet. Perfekt ist: geboren in Berlin, Studium in Heidelberg, Rest des Lebens im Münchener Hofbräuhaus. Bei mir fehlt das Münchener Hofbräuhaus.
Meine humorvollen und kritischen Bücher:
Klaus Kayser: Der Tod eines Körperspenders. Für das Buch Terror im T-Team erhielt ich 2012 den Prof. Horst-Joachim-Rheindorf-Literaturpreis des BDSÄ.
Klaus Kayser, Gerhard Stauch: Zeitgedanken und Spiegeldenken, Rendezvous, Baden-Baden, 2000