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Nymphe: Göttin – Junge Frau – Puppe (Waltrud Wamser-Krasznai)

  09.02.2021:

        Die Genealogie der Nymphen ist ebenso kompliziert wie verwirrend. Je nach Überlieferung gelten sie als Göttinnen, halbgöttliche Wesen zwischen Olympiern und Menschen[1], ländliche Gottheiten[2] oder weibliche Naturdämonen in Menschengestalt[3]. Auf einer etwas tieferen Stufe in der Hierarchie angesiedelt als die Musen, Horen und Chariten stehen sie den Silenen, Faunen, Satyrn und Panisken nahe, diesen „Proletariern der niederen Götterwelt“[4].   

    Der alt-ehrwürdige Nymphen-Kult ist über ganz Hellas, später über das Römische Reich, verbreitet. Schwerpunkte liegen in Aitolien und Ionien[5]. Als Odysseus auf seine Insel, das ionische Ithaka, zurückkehrt , wird er unerkannt als vermeintlich Fremder vom Sauhirten Eumaios gastlich aufgenommen und wie alle anderen mit einer schönen Portion gebratenen Fleisches bewirtet. Als erste erhalten aber die Nymphen und Hermes ihren Anteil am Mahle: 

…da erhob sich der Sauhirt,
Um die Portionen zu teilen…
Und er zerlegte das Fleisch in sieben gesonderte Teile;
Einen stellt er den Nymphen und Hermes, dem Sohne der Maia,
Betend hin…[6]  

    Meist findet die Verehrung der Nymphen in freier Natur statt, an Quellen, in Höhlen und Grotten, Wäldern und Bergen, später in Brunnenhäusern, bei den Römern auch in Tempeln. Von einem Nymphenaltar auf Ithaka ist schon Ende des 8. Jhs. v. Chr. die Rede:

Kamen sie nahe der Stadt zum schön hinströmenden Brunnen,…
und es war ein Altar für die Nymphen
Drüber erbaut, wo die Wanderer immer ihr Opfer verrichten[7].
Und weiter:

Im Gebiete von Ithaka ist ein Hafen des Phorkys,
Jenes Alten vom Meere;…
Doch an des Hafens Kopf ist ein blätterbreitender Ölbaum
Und ganz nahe bei ihm eine dämmrige, liebliche Höhle,
Heiliger Ort der Nymphen, welche Najaden genannt sind[8].

    Von den Nymphen in der Grotte von Lokroi epizephyroi, die mit untergeschlagenen Beinen dargestellt sind, glaubte man, sie säßen von den Knien an abwärts im Wasser (Abb. 1).                                

                      Abb. 1: Nymphenheiligtum bei Locri, Reggio Calabria.
                       Nach: von Matt – Zanotti-Bianco 1961, 131 Abb. 125

    Abgesehen von einem niederen Polos sind sie nackt. Der Wunsch eines ranghohen Centurio, die Nymphen in ihrer Nacktheit zu sehen, geht in Erfüllung[9], doch sie erscheinen auch vollständig bekleidet oder nur halb entblößt. Ein Mantel, der sich um Gesäß und Beine schlingt, gibt häufig mehr preis als er bedeckt (Abb. 2).

          Abb. 2: Dionysos bei den Nysai, Theater Perge (Anf. 2. Jh. n. Chr.) 
                      Nach: Teatri class. in Asia min. IV (1974) 29 Abb. 28 

    Dichter feiern die Schönheit der Nymphen, preisen ihr herrliches Haar und ihre glänzenden Zöpfe[10]. Ein Marmorrelief in Neapel stellt den Reigen der  Chariten und Nymphen dar. Außer durch die Namensbeischriften, deren Buchstaben-Form in das 3. Jh. v. Chr. weist[11], lassen sie sich in der Kleidung unterscheiden. Die ersten drei, Chariten, tragen Chiton und Schrägmantel, die zweiten, Nymphen, einen Peplos mit langem Überschlag und Scheinärmeln. Im gleichen Gewand folgt ihnen ein kleines Mädchen namens Telonessos, eine  Ortspersonifikation der Insel Telos. Das Relief könnte in der Dodekanes entstanden sein[12].      

    Vielfach sind die Nymphen mit einem Polos als „Zeichen ihrer Göttlichkeit“[13] dargestellt, auch wenn der Körper unbekleidet ist  Das trifft auf sizilische und westgriechische (Abb. 1) Vertreterinnen ebenso zu wie auf attische (Abb. 7) und böotische[14]. In Karien stellte man Polos-Trägerinnen mit unspezifischen Attributen wie Schale, Protome und Fackel oder im Gebetsgestus[15] dar. Besonders beliebt waren Hydrophoren, Statuetten junger Frauen mit Wassergefäßen auf den Köpfen. Ișik setzt sie mit den Nymphen gleich[16].

    Die  meisten antiken Schriftsteller halten die Nymphen für unsterbliche Göttinnen: 

Ich bin geboren zwischen einem Sterblichen und einer Göttin,
einer unsterblichen Nymphe…[17]

Olympische Gottheiten sind sie allerdings nicht; sie wurzeln fest in der Erde, werden jedoch von Themis auf Geheiß des Zeus zur Ratsversammlung in den Olymp berufen[18].   

   Nach anderen literarischen Zeugnissen leben Nymphen besonders lang,  makróbioi[19], sind aber sterblich. Hesiod beziffert ihre Lebenszeit auf 9720 Generationen[20]

Sie leben sehr lange, essen sie doch ambrosische Speise[21],
heißt es im Homerischen Hymnos an Aphrodite.

    Als Eltern der melischen Nymphen (μελία/melía=die Esche) nennt der Mythos die großen Gottheiten der ersten Stunde, Gaia/Ge und Uranos, also die Erde und den gestirnten Himmel. Gleichwohl gelten die Kinder. vermutlich  wegen besonderer Umstände ihrer Geburt, nur als halbgöttliche Zwischenwesen. Gehen wir zu den dramatischen Anfängen zurück: Als ersten hatte der geräumige Schoß der Erde den eigenen Gatten hervorgebracht, Uranos, der voller Liebesverlangen Scharen von Kindern mit ihr zeugt, göttliche wie Rheia, Themis und die liebenswürdige Tethys. Auch Okeanos entströmte ihr wirbelnd. Sie gebar den krummgesinnten Kronos und schreckenerregende Riesen, die dem Vater von Anfang an verhasst waren. Immer wenn einer geboren wird, verbirgt er ihn sogleich im Schoß der Erde. Die gequälte Gaia sinnt auf Abhilfe und macht ihren Sohn, den verschlagenen Kronos, zum Komplizen. Mit einer scharfen von ihr selbst erzeugten Sichel

mähte er, ohne zu zögern, seinem eigenen Vater die Scham ab und warf sie nach hinten durch die Luft[22].

Aus dem blutüberströmten männlichen Organ entsteht im Schaum der aufbrandenden Meerflut die Göttin der Schönheit, Aphrodite.

Aber alle Tropfen, die blutig der Scham des Vaters entrannen,
Gaias Schoß nahm sie auf und gebar im Kreislauf der Jahre
der Erinyen starkes Geschlecht und die großen Giganten,
…auch die Nymphen, die weit und breit die melischen heißen[23].

Alle  Baumnymphen sind eng mit dem Schicksal ihrer ‚Wirts-Bäume‘ verknüpft:

.. Zugleich mit seinem Tod… verlässt ihre Seele die strahlende Sonne[24].Als der thessalische König Erysichthon[25] eine gewaltige der Ceres heilige Eiche zu fällen wagt, muss auch ihre Nymphe sterben.

Unter diesem Holz lebe ich, Ceres‘ liebste Nymphe. Sterbend weissage ich dir, dass dir die Strafe für deine Taten bevorsteht – mir ein Trost im Tode. 

Ihre Schwestern, die Dryaden (δρυς/drys=Eiche) schwören Rache. Ceres  verhängt eine grässliche Strafe über den Frevler: er muss unstillbaren Hunger leiden bis er am Ende gezwungen ist, sich selbst aufzuzehren[26].

    Nach dem Volksglauben sind Quell- und Brunnen-Nymphen (Najaden, ναϊάδης, die Fließenden; Kreniaden,κρένη) ebenfalls vom Fortbestand ihrer Quelle oder ihres Wasserlaufs abhängig [27]. Wenn es an Wasser mangelt, grollen sie. Wer das Wasser trübt, erregt ihren Zorn. Mit Abscheu erfüllt sie die blutbefleckte Hand eines Mörders[28]. Beladen mit vollen Wasserkrügen eilen die Najaden herbei, um den Scheiterhaufen zu löschen, auf dem Herakles, der die vom Nessos-Gewand verursachten Qualen nicht länger erträgt, den Feuertod sucht[29].   

    Vater der Nymphen ist nach Homer der allzeit liebesfähige Zeus:

und ringsum pflanzten dann Ulmen
Nymphen der Berge, die Töchter des Zeus, des Halters der Ägis[30].

Den Namen der Mutter nennt Homer nicht. Später tritt die unnahbare Themis an diese Stelle[31].

    Wohl wegen ihrer innigen Beziehung zu allem Feuchten und Flüssigen werden die Nymphen mit weiteren Elternpaaren in Verbindung gebracht[32], so mit Okeanos, der die bewohnte Welt als gewaltiger Ringstrom umfließt, und mit seiner Schwester-Gattin, der liebenswürdigen Meeresgöttin Tethys[33].

Sie gebar dem Okeanos wirbelnde Flüsse, wie den Neilos, Alpheios, Peneios oder den Acheloos[34], der seinerseits als Vater der Nymphen genannt wird[35]. Auch  Töchter gebar sie [Tethys], … Peitho, Elektra, Doris, Urania, Europe, Metis, Kalypso, Tyche, Styx, glänzende Kinder von Göttinnen alle, die Okeaninen[36](=Okeaniden). Hesiod gibt ihre Zahl mit dreimaltausend an[37].

Zeus betraut die Okeaninen mit dem Amt der Kourotrophos und lässt sie für die Ernährung und Erziehung kleiner Kinder sorgen[38]. Aus einer Weihinschrift in der Nymphen-Grotte auf dem Ossa geht hervor[39], dass Kourotrophoi bisweilen auch die Pflichten von Geburtsgöttinnen [Eileithyien] übernehmen.

      Abb. 3: Hermes übergibt der Nymphe Ariagne den mutterlosen Dionysos
              Pelike in Palermo, ca. 460 v. Chr. Nach Zanker 1965, 78 Taf. 4

    Der Name der sonst kaum bekannten Nymphe Ariagne ist auf der Pelike (Abb. 3) epigraphisch belegt[40]. Die kleinasiatischen Nysai, eine Najadengruppe[41], betreuen den kleinen Dionysos (Abb. 2).  

    Vier Nymphen, Najaden und Dryaden, dienen im Haus der Kirke:   

Dienerinnen waren derweil in den Hallen beschäftigt,
Vier, die in ihrem Haus die Hausarbeiten verrichten.
Diese sind alle zumal aus Quellen und Hainen entsprossen
Und aus heiligen Strömen, die sich zum Meere ergießen[42].

    Dass die Hesperiden zu den Nymphen zählen, wird manchmal bezweifelt. Hesiod äußert sich nicht dazu, doch der spätantike Nonnos betrachtet sie als Nymphai d‘ Hesperides[43].

Aber die Nacht (Νὺξ) gebar …die Hesperiden, die jenseits des ruhmvollen Ringstroms – Okeanos – goldene Äpfel und Bäume, von Früchten prangend, bewachen[44]. Andere antike Autoren nennen sie Töchter des Atlas, des Okeanos oder des Zeus und der Themis[45].

    Heilnymphen heben sich bisweilen durch sprechende Beinamen von den anderen ab: medicae, salutiferae, salutares[46].

Gegen fünfzig Stadien von Olympia entfernt liegt das elische Dorf Herakleia und dabei der Fluss Kytheros; eine Quelle ist da, die in den Fluss mündet, und ein Nymphenheiligtum an der Quelle. Jede der Nymphen hat ihren besonderen Namen“. Eine von ihnen heißt Iasis,die Heilerin.

Wenn man in der Quelle badet, erlangt man Heilung von Erschöpfung und verschiedenen Schmerzen[47].

    In Samikon[48] ist eine Höhle nicht weit vom Fluss, die Höhle deranigridischen Nymphen genannt. Und wer mit der Weißfleckenkrankheit hineingeht, muss zuerst zu den Nymphen beten und ihnen irgend ein Opfer geloben, und dann lösen sich die kranken Stellen des Körpers ab. Wenn er den Fluss durchschwimmt, lässt er jenen Schaden in seinem Wasser zurück und steigt gesund und mit gleichmäßiger Hautfarbe heraus[49].                              

    An der Nordküste Siziliens, zwischen Palermo und Messina, besitzt die Nymphe Himera ein Heil-Heiligtum, dessen Quellen sie für Herakles und Athena sprudeln lässt[50]. Einige Münzen sind mit „Himeraion“, auf dem Gelände des heutigen Termini Imerese, beschriftet. Die Rückseite eines silbernen Tetradrachmon zeigt die Ortsnymphe bei der Trankspende/Libatio (Abb. 4).

Inzwischen hält ein Silen seine Schulter in den heilsamen Strahl, der aus dem Löwenkopf-Wasserspeier hervorschießt[51].

                     

   Abb. 4: Silbernes Tetradrachmon, 430/420 v. Chr.
                                     Nach Franke 1964, 44 f. Taf. 22 a

    Etwa 15 Stadien unterhalb des Kithairon- Gipfelsbefindet sich eine Höhle der kithaironischen Nymphen, Sphragidion genannt, und die Nymphen sollen hier einst auch Orakel gegeben haben[52]. Seit sie in der Schlacht von Platää den Griechen gegen die Perser 479 v. Chr. beigestanden haben, erhalten sie staatliche Opfer[53].

Ge verleiht für ihre älteste Orakelstätte in Delphi der Oreade Daphnis[54] prophetische Gaben.

    Nymphen  übergeben Perseus die notwendigen Gegenstände zur Tötung der Medusa: Kibisis (die Tragetasche für das abgeschlagene, versteinernde, Gorgonenhaupt), Tarnkappe und Sichel[55].

    Ganze Nymphen-Scharen stehen der Göttin Artemis zur Verfügung. Sie hatte sich von ihrem Vater Zeus sechzig neunjährige Okeanostöchter als Tanz-Gefährtinnen erbeten, dazu zwanzig amnisische Nymphen als Helferinnen bei der Jagd, auf dass sie

 mir die Jagdstiefel und… die schnellen  Hunde gut versorgen[56]…     

    Auch Apollon, Dionysos und Hera erfreuen sich der Gesellschaft von Nymphen[57]. Für den Hauptort der Herainsel Samos überliefert Anakreonden Namen Nymphenstadt. Das Heraion soll von den autochthonen Lelegern zusammen mit den Nymphen erbaut worden sein[58]. Juno rühmt sich ihres Gefolges von vierzehn besonders schönen Nymphen[59].

    Nach Apollonios von Rhodos werden die chthonischen Nymphen von den Leuten aus Kyrene als Garantinnen der Fruchtbarkeit verehrt. Auf einem der libyschen Grottenheiligtümer ist eine entsprechende Inschrift eingraviert[60].

                            Abb. 5: Chthonische Nymphen, Kyrene/Libyen
                       Umzeichnung nach A. Pagnini, Luni 2002, 356 Abb. 5

    In den Nischen eines Felsplateaus am Abhang der Akropolis von Kyrene wurden zahlreiche Terrakotta-Statuetten gefunden (Abb. 5)[61], Nymphen in stoffreichen gegürteten Chitonen und Capes aus Ziegenfell[62]. Alle tragen den Polos und geschlossene Schuhe; sie sind meist von kleinen Vierfüßern begleitet und halten Silphion-Büschel in den Händen[63].  

    Aus dem verwirrend vielfältigen Kreis der Nymphen treten Einzelgestalten mit individuellen Schicksalen und eigenen Mythen hervor.

     Amalthea: Die Titanin Rhea bringt ihren Neugeborenen, den kleinen Zeus, zu den kretischen Nymphen. Eine von ihnen, Amaltheia, ernährt das Kind mit der Milch einer Ziege, die später ebenfalls Amaltheia genannt wird. Als der Ziege ein Horn abbricht, umwickelt es die Nymphe mit Gräsern, füllt es mit Früchten und bringt es dem Zeuskind[64]. Den griechischen Namen für das  Füllhorn, Keras Amaltheias, überliefern schon die Linear-B-Tafeln[65].

    Arethusa, eine Quellnymphe aus Elis[66], flieht mit Hilfe der Göttin Diana vor dem Flussgott Alpheus auf die kleine Insel Ortygia vor Syrakus[67]. Sie lebt in Sizilien als Zugewanderte, doch ist ihr dieser Boden nun lieber als jeder andere. Auf Grund ihrer Fähigkeit durch die Erdentiefe zu dringen, kennt sie den Aufenthaltsort der Proserpina. Sie nennt ihn der Mutter Ceres/Demeter und tröstet diese ein wenig damit, dass die von Hades/Pluto wider Willen entführte Tochter nun die Mächtigste [ist] im Reich der Finsternis, die gewaltige Gemahlin des Königs der Unterwelt[68].

    Daphne, eine Tochter der Ge und einem Flussgott, wird von Apollon geliebt. Seine Verfolgung der Nymphe bleibt jedoch wie wir wissen vergeblich. Sie verwandelt sich in einen Lorbeerbaum, mit dessen heiligen Blättern und Früchten der Gott sich fortan schmückt und dadurch für immer mit der Geliebten verbunden bleibt[69]

   Die Oreade Echo ist berüchtigt wegen ihres unaufhörlichen Schwätzens. Mit  seichten Reden hält sie die eifersüchtige Juno so lange hin, bis Jupiter seine Liebeshändel mit anderen Nymphen zu Ende gebracht hat. Zur Strafe nimmt Juno der Echo die Fähigkeit, selbständig zu sprechen. Sie kann nur noch den Schluss einer fremden Rede nachplappern. Pan liebt sie und stellt ihr nach, wird jedoch abgewiesen, denn Echo liebt ihrerseits den schönen Narkissos. Doch der in sich selbst verliebte Jüngling zeigt ihr die kalte Schulter. Sie verzehrt sich in unglücklicher Liebe bis sie nur noch aus Knochen und Stimme –  dem Echo – besteht. Am Ende wird sie zu Stein[70].  

   Egeria,eineitalische Nymphe, zeichnet sich durch große Klugheit aus. Infolge ihrer umsichtigen Beratung herrscht Numa Pompilius, ihr Gemahl und  zweiter legendärer König von Rom, weise und friedvoll im Einklang mit den Göttern und er lehrt auch sein Volk, die Künste den Kriegen vorzuziehen. Als Numa stirbt, verfällt Egeria in lautstarkes Jammern und Klagen, bis die Göttin Diana von Aricia sie in eine Quelle verwandelt[71].

    Herkyna: Der gleichnamige Fluss…trennt den Hain des Trophonios von der Stadt Lebadeia in Böotien. Man erzählt, Herkyna habe hier einst mit Kore, der Tochter der Demeter gespielt, eine Gans gehabt … die in eine Höhle hineinflog. Unter dem Stein, wo die Gans sich versteckte, soll kaltes Quellwasser hervorgesprudelt und der Fluss deswegen Herkyna genannt worden sein. Am Flussufer steht ein Tempel derHerkyna und darin ein Mädchen mit einer Gans in den Händen. In der Höhle befinden sich die Quellen des Flusses… 

Wer das Orakel des Trophonios einholen will, muss sich vorher kalten Waschungen mit dem Wasser der Herkyna unterziehen und von der heiligen Quelle trinken[72].  

    Herophile, die Tochter eines Sterblichen und einer Oreade vom Ida, trägt den Beinamen Sibylla und besitzt die Gabe der Weissagung. Ihr Leben ist endlich. In der Troas steht ihr Grabmal, auf dem ihr Schicksal in Form einer Elegie eingraviert ist: … den Nymphen und Hermes bin ich hier nahe… [73]

    Kallisto, die schöne Nymphe und Jagdgefährtin der Artemis/Diana hatte ebenso wie ihre Göttin Keuschheit gelobt. Eines Tages erliegt sie dem gewaltsamen Werben des Zeus und wird schwanger. Als dies Hera entdeckte, verwandelte sie Kallisto in einen Bären, und Artemis erschoss diesen Hera zuliebe. Zeus aber schickte Hermes, um das Kind zu retten, das Kallisto im Leibe trug. Kallisto selbst aber verwandelte er in ein Gestirn, den sogenannten Großen Bären…[74]

In Parallelmythen wird Kallisto von der enttäuschten und gekränkten Artemis getötet, oder von ihrem Sohn Arkas, dem späteren Lokal-Heros von Arkadien, der sie in ihrer Bärengestalt nicht erkennt[75]. …jedenfalls zeigen die Arkader ihr Grab[76].

    Die Nymphe Kalypso ist als Tochter des Atlas eine der  Hesperiden[77].

Fernab liegt im Meer eine Insel, Ogygia heißt sie;
Dort wohnt Atlas‘ Tochter, die listenreiche Kalypso,
Die mit den schönen Flechten, die mächtige Göttin…[78]
Doch der [Odysseus] sitzt nun fest auf der Insel
In den Räumen der Nymphe Kalypso, welche mit Zwang
Ihn hält[79]

Nach sieben Jahren intervenieren die Götter und Kalypso muss Odysseus ziehen lassen, mit einem tüchtigen Floß, göttlichen Kleidern und reichlich Wegzehrung[80].

    Kirke, dieMagierin, kann Menschen in Tiere verwandeln. Den Gefährten des Odysseus gibt sie bekanntlich die Gestalt von Schweinen. Als Tochter des Helios und einer Okeanide[81] ist sie zugleich Göttin und Nymphe. Sie empfängt kultische Ehren und wird als unsterblich gepriesen[82], doch man zeigt auch ihr Grab[83]. Von Anfang ist sie heimisch in Italien, wo zwei ihrer Söhne über die Tyrsener herrschen[84]. Nach Strabon und Cicero[85] besitzt sie eine „Ara sanctissima“ am Cap Circeo.  

    Kyane/Cyane: Nachdem Pluto/Hades mit seinem Gespann und der geraubten Proserpina durch den heiligen See gestürmt ist, den Teich der Palicen, der nach Schwefel riecht und in einem Erdspalt brodelt[86], gelangt er zu einer Bucht nahe bei Syrakus, die von schmalen Landzungen umschlossen ist.

Dort wohnte  Cyane, nach der auch ihr Teich benannt ist – die berühmteste unter den sizilischen Nymphen[87]. Sie erhob sich inmitten des Gewässers bis über die Hüften aus den Wellen und erkannte die Göttin [Proserpina/Persephone]. ‚Keinen Schritt weiter!‘ sprach sie. ‚Du kannst nicht gegen Ceres‘ Willen ihr Schwiegersohn werden, du hättest um Proserpina werben, nicht sie rauben sollen’…Als es Cyane nicht gelingt, den Herrn der Unterwelt aufzuhalten, zerfließt sie in Tränen und verflüchtigt sich in ihrem eigenen Quellwasser. Sogar ihre Stimme verliert sie. Als Ceres zu ihr kommt, irrend nach des Kindes Spur[88], gibt sie ihr ein untrügliches Zeichen, den auf ihren Wassern treibenden Gürtel der Jungfrau. Herzzerreißend ist die Trauer der Ceres und grenzenlos ihr Zorn auf die beiden Brüder, Hades und Zeus, der die Entführung angezettelt und sanktioniert hat. Sie gebraucht ihre Macht und lässt alle Vegetation absterben. Das Gras wird gelb, die Milch versiegt in den Eutern  und das Korn verdorrt auf dem Halm. Nun lenken die Brüder ein und handeln einen Kompromiss aus: in Zukunft wird Proserpina Frühling und Sommer bei ihrer Mutter verbringen und nur in der dunklen Jahreszeit zu ihrem Gatten zurückkehren. Jetzt sprießt wieder das Korn, die Kühe kalben und das Land entfaltet seine Blütenpracht.       

    Kyrene stammt vom Fluss Peneios in Thessalien. Ihr Liebhaber Apollon bringt sie nach Libyen zu den chthonischen Nymphen und macht sie „zu einer langlebigen Nymphe „[89]. Der gemeinsame Sohn Aristaios, ein weithin berühmter Agronom, lehrt die Menschen den Gebrauch der kostbaren Silphionpflanze[90] (Abb. 5).

    Maia, Nymphe und Göttin, wird meist mit ihrem berühmten Sohn Hermes zusammen genannt: Hermes preise, o Muse, den Sohn des Zeus und der Maia,…

Ihn, den hurtigen Boten der Götter, den Maia, die liebend
Zeus sich vermählte, gebar die Nymphe mit prächtigen Zöpfen[91].

Und:
Maia, die Tochter des Atlas, gebar den ruhmvollen Hermes,
der Unsterblichen Herold, von Zeus in Liebe umfangen[92].

Ihre Mutter ist die Okeanide Pleione. Dadurch gehört auch sie zu den Pleiaden, dem Siebengestirn[93]. Bei Arkas, dem Sohn der Kallisto[94], vertritt Maia Mutterstelle als Kourotrophos. In Italien und den Provinzen besitzt sie ihren eigenen Kult als Erdgöttin. Bisweilen identifiziert man sie mit der Bona Dea.

Schon auf dem Klitias-Krater[95] ist sie inschriftlich als Teilnehmerin am Festzug der Götter zur Hochzeit des Peleus mit der Meergöttin Thetis gekennzeichnet.

    Thetis‘ Ehe mit dem sterblichen Peleus, von Zeus erwünscht und betrieben, ist „stumm“ und verläuft nicht glücklich[96]. Nach der Geburt ihres Sohnes Achilleus kehrt die Tochter des Alten vom Meer „in ihr Element zurück“[97]Aber sie kommt mit allen Töchtern des Nereus und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn…[98].

    Tyche, eine PersonifikationdesSchicksals, ist nach Hesiod eine der Töchter des Okeanos und der Tethys. Als Stattgöttin trägt sie die Mauerkrone. Zu ihren Attributen gehören auch Steuerruder und Füllhorn[99].

    Die Heiligtümer der Nymphen bestehen in griechischer Zeit aus natürlichen oder künstlich angelegten Quellgrotten[100]. Seit dem 1. Jh. v. Chr. entwickeln sich monumentale Brunnenfassaden mit vorgelagertem Becken. Öffentliche Nymphäen (Abb. 6) dienen der Hygiene und dem Wohlbefinden, sind aber zugleich Orte der Nymphen-Verehrung und Weihestätten für deren Geschenk, das lebensspendende Wasser[101].

      Abb. 6: Kleines Nymphäum im Apollonheiligtum von Kyrene/Libyen
                                   Aufnahme der Verfasserin, 2009

    In der NympholepsieerfahrenErgriffene“ die ambivalente Macht der Nymphen in ihrer positiven Ausprägung. Verzücktes Staunen, Erweiterung des Bewusstseins, geschärfte Wahrnehmungsfähigkeit und besondere Redegabe und Ausdruckskraft sind die Folge. „Von Plato wussten die Spätgeborenen, dass die Göttinnen ihm schon als Kind das Geschenk der honigsüßen Rede in den Mund gelegt hatten“[102]. Phaidros bemerkt, dass seinen Freund Sokrates ein ganz ungewöhnlicher Fluss der Rede ergriffen hat und spricht ihn darauf an. Dieser erwidert:

In Wahrheit göttlich scheint dieser Ort zu sein, so dass wenn ich im Lauf der Rede von den Nymphen ergriffen werde, du dich nicht wundern mögest. Denn schon jetzt bin ich nicht mehr gar fern von Dithyramben [103].  

    Auf einem attischen Weihrelief (Abb. 7) führt Hermes einen Reigen von drei mit dem Polos- geschmückten jungen Frauen an. Der dritten folgt ein nackter Knabe, dessen Handgelenk sie fest umschlossen hält, ein von den Nymphen Ergriffener, νυμφόληπτος, den sie mit sich zieht in ihren Bereich[104].  

                    Abb. 7: Athen, Akropolis- Mus. 702, um 510 v. Chr.
                                   Nach: Hausmann 1960, 11 f. Abb. 1

    Mitunter ist Nympholepsie ein gefährliches Laborieren am Abgrund. Der  junge Hylas, ein Geliebter des Herakles auf der Argonauten-Fahrt, gefällt auch den mysischen Quellnymphen so sehr, dass sie ihn überwältigen und zu sich ins Wasser ziehen[105]. Ein römisches Wandgemälde aus der Mitte des 2. Jhs n. Chr. zeigt den Jüngling gelassen sitzend im Kreis der Nymphen, ein Schilfbündel in der Hand. Oder wird Hylas in ein Echo verwandelt? Gründet er die Stadt Kios? Ist er dem Tod durch Ertrinken verfallen?[106] Wer denkt da nicht an Goethes Ballade vom Fischer, den eine Nixe mit sich in das feuchte Element herab schmeichelt?

 Das Wasser rauscht‘, das Wasser schwoll
Ein Fischer saß daran…
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor….
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm,
Da war’s um ihn geschehn.
Halb zog sie ihn, halb sank er hin
Und ward nicht mehr gesehn.

    Das Wort Nymphe interessiert jedoch noch in anderer Bedeutung, nämlich als Synonym für  Kore/Mädchen, als Braut, jung verheiratete Frau[107] und Puppe.

    Sogenannte Torsopuppen, „truncated figures“ oder „Rumpfpuppen“, wurden meist ebenso wie Gliederpuppen als Spielsachen verstanden[108]. Man konnte die  unbekleideten  ‚Anzieh-Puppen ‚ mit festlichen, hochzeitlichen Gewändern schmücken[109]. Die gestreckten Hüftgelenke und vertikal ansetzenden Oberschenkel machten sie ungeeignet zum Sitzen; es sind ‚Stehfiguren‘. 

    Die irreführende Bezeichnung Torso- oder Rumpfpuppe schränkt auf Exemplare ohne Kopf und Gliedmaßen ein, während es sich bei den „Puppen“ um Nachahmungen menschlicher Figuren handelt, die abgesehen vom Rumpf auch aus einem Kopf und den Ansätzen von Extremitäten bestehen (Abb. 8)[110]. Ebenso unzutreffend ist der Ausdruck  „limbless“[111], da die Gliedmaßen ja projektiert, aber bewusst unvollständig belassen sind.

                     Abb. 8: „Puppe“, Frankfurt/Main, 2. Hälfte 5. Jh. v. Chr.
                                        Nach Andres 2000,  31 Abb. 3[112]

    Aus den entwickelten weiblichen Formen geht hervor, dass nicht unserem heutigen Puppen-Verständnis entsprechend Kleinkinder gemeint sind, sondern  junge Mädchen und Frauen.

    Von derselben Matrize wie das Beispiel in Frankfurt (Abb. 8) leiten sich weitere Statuetten ab, in Amsterdam[113] oder im Kerameikos von Athen[114]. Sie alle tragen einen Sakkos[115]. Weitere „Torsopuppen“ befinden sich in Berlin[116], München[117], New York[118]. Das Museum in Leiden besitzt einen weiblichen Unterkörper mit den Oberschenkeln[119]. Kataloge aus  London[120], Kopenhagen (mit Sakkos) [121], Königsberg[122], Würzburg (mit Sakkos)[123], Paris (mit sehr kurzen Oberschenkel-Ansätzen)[124], Corinth[125] zeigen Parallelen attischen Ursprungs[126]. Ebenfalls auf eine attische Werkstatt lässt sich ein weiblicher Schoß mit den Ansätzen von Oberschenkeln zurückführen; er stammt aus der  Umgebung des Mausoleums von Halikarnassos[127]. Nackte Frauen-Figuren mit Arm- und kurzen Bein-Stümpfen aus der Kyrenaika sind durch einen besonders breiten Stand ausgezeichnet. Eine von ihnen trägt Polos und Halskette. Die verkürzten Beine stehen auf einer rechteckigen Plinthe[128]. Eine weitere Statuette aus Kyrene folgt dem attischen Typus[129].

    Frauenkörper mit dem Ansatz von Extremitäten aus Theangela/Karien bezeichnet Ișik als Sitzfiguren, doch reicht anscheinend die geringe Beugung in den Hüftgelenken zu einer Sitzhaltung nicht aus[130]. „Torsopuppen“ aus Priene sind nach Rumscheid bisher nur im Grabungsinventar verzeichnet[131].

In Tarent treten an die Stelle von Statuetten mit Extremitäten-Ansätzen eher nackte weibliche Halbfiguren ohne Unterkörper und Beine[132].

    Die Grabstelen jung verstorbener Mädchen mit „Torsopuppen“ in den  Händen sind ebenfalls attischen Ursprungs: Getty-Museum Malibu[133], Harvard University Art Museum Cambridge[134] (Abb. 9), Glyptothek München[135], Nationalmuseum Athen[136].

                           Abb. 9: Grabstele der Melisto, ca. 340 v. Chr.
                                       Nach Rühfel 1984, 175 Abb. 73 

    Gegen die Deutung der „truncated figures“ als Puppen spricht J. Reilly sich aus. Sie hält die entwickelten weiblichen Körper, „limbless“ figures, für anatomische Votive[137]. Weihgeschenke dieser Art seien an Göttinnen adressiert, denen das Übergangsstadium junger Mädchen zwischen Kore, Ehefrau und Mutter besonders am Herzen liege, also Artemis, Nymphen, Demeter, Kore/Persephone und Hera. Ob in den Händen vorzeitig verstorbener Mädchen wie auf attischen Grabstelen (Abb. 9) oder als Beigaben in Kinder-Gräbern seien sie geeignet, Bitten um Geschlechtsreife und fruchtbare Ehe posthum zu unterstützen in der Hoffnung, den jungfräulich Verschiedenen eine Art Ersatz für Hochzeit und Mutterschaft als dem wichtigsten Ziel im weiblichen Leben[138] zuteil werden zu lassen.                                                             

    Reilly ’s Interpretation als „anatomical votives“ ruft die große Zahl von Körperteil-Votiven in Erinnerung, die vor allem in etruskisch-italische Heiligtümer geweiht wurden. Dazu gehören weibliche und männliche Körper mit oder ohne Kopf, mit und ohne Kleidung und mit oder ohne Fensteröffnung zum Leibesinneren[139]. Sie alle muten als Weihgaben und Grabbeigaben heranwachsender Mädchen einigermaßen befremdlich an.

    Nach Neils und Oakley bestehe kein Grund, warum die „Torsopuppe“ nicht zwei Funktionen erfüllen sollte, nämlich als Weihgeschenk an eine Heilgottheit und als Spielpuppe – letzteres vor allem dann, wenn die Verstorbene noch so kindlich in ihre Beschäftigung mit Puppe und Spieltieren versunken sei wie Melisto[140] (Abb. 9). Eignen sich nicht ohnehin Puppen mit unvollständigen Gliedmaßen besonders gut als Spielzeug, weil sie von den kleinen Händen viel besser unterhalb der verkürzten Arme um die Mitte gefasst und aufgestellt werden könnten?[141] Auch Dörig befand das Weglassen der leicht abbrechenden Glieder bei den tönernen Spielpuppen für „äußerst zweckmäßig“[142].  

    Betrachten wir noch einen Typus nackter Gliederpuppen, auf deren Abdomen sich anatomische Details wie Nabel, Rippenbogen und Kompartimente des geraden Bauchmuskels abzeichnen. Dass es sich nicht um eine auf die Bauchdecke projizierte Gebärmutter handelt[143], sondern um subcutane Strukturen und um Einzelheiten innerhalb der Haut des Abdomens, zeigt ein Vergleich mit archaischen Kouroi und mit den Terrakotta-Statuetten Tarentiner Symposiasten aus derselben Zeit[144]

    Interessant ist die von Mollard-Besques favorisierte Deutung einer „Torso-Puppe“ als Göttin, speziell als „Coré“/Persephone [145]..Könnte  der Koroplast die Absicht gehabt haben, den Augenblick darzustellen, da die Göttin gerade aus dem Hades emportaucht und heraufsteigt (Anodos)?

     Abb. 10:  Hermes führt Persephone herauf, Glockenkrater, um 440 v. Chr.
                                       Nach Simon 21985, 101 Abb. 94

Noch haften die Beine halb im Boden, doch die Gestalt ist schon dem Leben und der geliebten Mutter zugewandt[146] (Abb. 10).

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Zanker 1965: P. Zanker, Wandel der Hermesgestalt in der attischen

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[1] Simon 2006, 363.

[2] Semideae, rusticae numinae, Ov. Met. I  192; RE XVII, 2, 1530.

[3] DNP 8 (2000) 1071.

[4] Krause 1871, 122. 178.

[5] Plut. b. Stob. IV 16, 18; RE XVII, 2, 1530.

[6] Hom. Od. 14, 432-436.

[7] Hom. Od. 17, 205-210.

[8] Hom. Od. 13, 96-112.

[9] Kenner 1978, 98 Anm. 13 Taf. 37, 2; badend: Chalkidische Schale in Würzburg, LIMC VIII, 896 Nr. 71 Taf. 596. ferner Nr. 30 a Taf. 588. Nr. 40 a Taf. 592. Manchmal ist es lediglich eine Muschel, die den Schoß kaschiert, Diez 1980, 103 f. Taf. 18 f.  Kenner 1978, 98 Taf. 36. 37, 3.

[10] Hom. h. An Hermes 4, 7.

[11] LIMC III (1986) 199 Nr. 41 Taf. 156; Hes. Theog. 907 f.

[12] Inselgruppe um Rhodos. LIMC III (1986) 199 Nr. 41 Taf. 156 (E. Harrison).

[13] Bell 1981, 162-164, Nr. 253-264 Taf. 62.

[14] Simon 1972, 209 Abb. 6.

[15] Ișik 1980, 236 f. Taf. 24 f.

[16] Anscheinend deutet sich neben einer von ihnen eine Quellgrotte an,  Ișik 1980, 181 f. 184 f. Taf. 9-16.

[17] Paus. X, 12, 3; Orph. Arg. 648; RE 34, 1937, 1539..

[18] Ov. met. I  192-195. Hom. Il. 20, 4-9.

[19] RE XVII, 2, 1530

[20] Hes. frg. 304 MW  (frg. 171, 5 Rz.); Simon 2006, 363.. .

[21] Hom. h. 5 An Aphrodite  260; nach  Aristoteles (?) frg. 679 soll ihre Lebenszeit 1000 Jahre betragen,  Paus. X 10; RE XVII, 2, 1530. .

[22] Hes. Theog. 180 f.

[23] Hes. Theog. 126-195.

[24] Hom. h. 5 An Aphrodite, 269-272; .

[25] Ov. Met. VIII, 741-782.

[26] Ov. Met. VIII, 815-880..

[27] Krause 1871, 138. 161.

[28] RE XVII, 2, 1536 mit Angabe verschiedener antiker Quellen.

[29] Knauß 2012, 319-321 Abb. 21.26 – 21.29; ferner Kenner 1978, 103 Abb. 6 Taf. 39.

[30] Hom. Il. VI, 419 f.; Hom. Od. VI, 102-105; IX, 154 f.; XIII, 355 f.;  XVII, 239; Hes. frg. 171, 5 Rz; Alk. frg. 11 D; RE XVII, 2, 1528. 1530.

[31] Hes. Theog. 16; Themis ist eine Tochter des Uranos und der Gä; RE XVII, 2, 1527.

[32] Orph. hym.51, 1; RE XVII; 2, 1528.

[33] Hes. Theog. 136.

[34] Hes. Theog. 337-345.

[35] Plat. Phaidr.263 d.

[36] Hes. Theog. 366.

[37] Hes. Theog. 337-367.

[38] Hes. Theog. 346-348; lat. „Nutrices“, Kenner 1974, 108 f.

[39] Kenner 1978, 107 f. 

[40] Zanker 1965, 78; „Ariadne: Sometimes confused with the nymph Ariagne“, Hadzisteliou Price 1978,  189.

[41] Kenner 1978, 97.

[42] Hom. Od. X 348-351.

[43] Nonn.Dionys. XIII, 351 ff. Krause 1871, 145 f.

[44] Hes. Theog. 211-216.

[45] LIMC V (1990) 394.

[46] Kenner 1978, 101.

[47] Paus. VI  22, 7.

[48] In der Landschaft Elis, im Nord-Westen der Peloponnes.

[49] Paus. V, 5, 11; Wamser-Krasznai 2016, 70 f.

[50] Pind. Ol XII 18; Diod. IV 23, 1 und V  3, 4; Strab. VI 275; RE VIII, 2, 1615 (Ziegler).

[51] Wamser-Krasznai 2016, 71 Bild 5.

[52] Paus. IX 4, 9.

[53] Plut. Aristeid. 11, 3. 19, 6; Simon 1972, 2, 216.

[54] Nicht zu verwechseln mit dem sizilischen Hirten gleichen Namens, Paus. X 5, 5.

[55] Von Apollod. II, 4, 2.3. Namen und Zugehörigkeit erfahren wir nicht, Krause 1871, 147 Anm. 2 hält unter Berufung auf Ovid, Metamorphosen V, 540, die Avernalischen Nymphen für die Verantwortlichen bei der Abgabe und Rücknahme der Utensilien.

[56] Amnisos: Kretischer Fluss, an dem ein Artemis-Heiligtum lag,  Kallimachos 2004,  Auf Artemis 403 und Anm. 1..

[57] s. Nymphe beim Waschen des Kultbildes, Dionysos „Die Locken lang, ein halbes Weib?…(München 1987) 49 Abb. a.

[58] Simon 1972, 216 f.

[59] Verg. Aen. 1, 71-75.

[60] Apoll. Rhod. II, 504 f. Bacchielli 1994, 54.

[61] Bacchielli 1994, 45.

[62] Hdt. IV 189, 2.

[63] Micheli 2000, 43-60; Wamser-Krasznai 2015, 50-53.

[64] Bemman 1994, 17; Hyg. astr. 2,3; Hyg. fab. 182; Eratosth. 13; Ov. fast. 5, 115-128; Pind. in Schol. Il. 21, 194. Münze aus Aigai, Zeit des Antoninus Pius: Amaltheia mit Zeuskind, Füllhorn und Ziegenkopf, LIMC I 1981, 583  Nr. 3 Taf. 437.

[65] Bemmann 1994, 14 Anm. 12.

[66] Im Westen der Peloponnes.

[67] Paus. V 7, 2.

[68] Ov. Met. V, 487-513. 572-642.

[69] LIMC III (1986) 344 f.;  Ov. Met. I, 452-567; Wamser-Krasznai 2007, 92-95.

[70] Ov. Met. III, 356-400.

[71] Ov. Met. XV 482-599. 547-551; Plut. Leben des Numa 4.

[72] Paus. IX  39, 2-5. 7. 8;  Hampe – Simon 21985) 5; Wamser-Krasznai 2012/13, 56. 65 f.

[73] Paus. X  12, 1-7.

[74] Paus. VIII 3, 6 f.

[75] Wamser-Krasznai 2019, 113; dies. 2007, 96.

[76] Paus. VIII 3, 7.

[77] LIMC VIII, 891

[78] Hom. Od. 7, 244-246. Ogygia ist fiktiv. Das maltesische Gozo und ein Inselchen südlich von Kreta streiten sich um die Ehre der Identifikation mit Ogygia.

[79] Hom. Od. 5, 13-15.

[80] Hom. Od. 7, 261-266.

[81] Perse, Hom. Od. X  135-139; Hes. Theog. 956.

[82] Hom. Od. XII 302.

[83] Zwischen Eleusis und Salamis, Strab. IX 395, 13.

[84] Hes. frg. 1011.

[85] Am tyrrhenischen Meer, Latium, Strab. V 232, 6; Cic. nat. deor. III 48.

[86] Verg. Aen. V, 732; VI, 126 f.

[87] Inter Sicelidas Cyana celeberrima nymphas, Ov. met. V, 412. V 413 -440. 469-475; Bell 1981, 92 f..

[88] Friedrich Schiller, Das eleusische Fest, 1798. Das Gedicht beginnt mit den Zeilen:

 „Windet zum Kranze die goldenen Ähren,

Flechtet auch blaue Zyanen hinein…“ Der hiervon abgeleitete Name unserer Kornblume ist heute beinahe unbekannt.

[89] Marg 526.

[90] Pind. Pyth. IX v. 17 f.; Wamser-Krasznai 2015, 50 f.

[91] Hom. h. An Hermes 4, 1-4.

[92] Hes. Theog. 938 f. 

[93] Hes. frg. 169 Merkelbach/West..

[94] Apollod. 3, 8, 2.

[95] Florenz, 570/565 v. Chr., LIMC  VI, 335 f. Nr. 14 Taf. 172; Simon 21981, 77 Taf. 52.

[96] Soph. Troilos frg. 618.

[97] Marg 324; Hom. Il. XVIII 35-85.

[98] FriedrichSchiller, Nänie (1800).

[99] Hes. Theog. 349-364; Wamser-Krasznai, Horn und Füllhorn, Abb. 1.

[100] Verg. Aen. I 166-168.

[101] Diez 1980, 107.

[102] Himmelmann-Wildschütz 1957, 7 f.

[103] Platon, Phaidros 238 c. d; Larson 2001, 13 f.

[104] Klöckner 2001, 128. 

[105] Himmelmann-Wildschütz 1957,  8; Apoll. Rhod. 1, 1207 ff. LIMC V, 577 Nr. 31 (J. H. Oakley). 

[106] Nikandros frg. 48 Schneider; Schol. Aristoph. Plutus 1127; LIMC V, 374.

[107] „Die reizvollste Entwicklungsstufe im weiblichen Leben“, Kenner 1978, 97.

[108] Schauenburg 2007, 116 mit den Anm. 12-15.

[109] Dörig  1958, 43 f.; Simon 2006, 361 f. In einem wohlbekannten Epigramm weiht Timarete-der Göttin Artemis „den kekryphalos …und die kórai (Puppen)…mitsamt den Puppengewändern“, Andres 2000, 9; Graepler 1997, 216-219 Anm. 137;  Rumscheid 1986, 225 Anm. 1386.

[110] Andres 2000, 11 Abb. 3; ebenso Bol 1986, 82-85 Abb. 44; Simon 2006, 358 f. Abb. 6

[111] Reilly, „Naked and Limbless“, 22000, 154. 

[112] Kotera in: Bol 1986, 82-85 Abb. 44.  .   

[113] Allard Pierson Museum, Lunsingh Scheurleer 1986, 29 Abb. 10.

[114] Inv. 8698, Schwarzmaier 2015, 309 und Anm. 25 Abb. 6; Vierneisel-Schlörb Kerameikos XV (München 1997) 53 Nr. 146. 147 Taf. 30.

[115] = Haube, die hinten in einer Spitze ausläuft.

[116] Rohde 1968, 17 f. Abb. 19 a.

[117] Hamdorf 2014, 163 D 35.

[118] Reilly 22000, 161 Abb. 37.

[119] Leyenaar-Plaisier 1979, 18 f. Taf. 4, 22.

[120] Higgins 1967, 75 Taf. 30 B; ders. 1954, 182 Nr. 683 Taf. 89 (Kopf verloren).

[121] Breitenstein 1941, 28 Nr. 266 Taf. 29.

[122] Dörig 1958, 46 Taf. 25, 4; ferner ebenda 41-52 Taf. 22, 3. 24-26.

[123] Schmidt 1994, 55 f. Nr. 58 Taf. 14 g.

[124] Mollard-Besques 1954, 84 C 12 Taf. 56.

[125] Merker 2000, 52 Anm. 205  MF-71-45 Taf. 75.

[126] Hamdorf 2014, 163 äußert beim Exemplar D 35 Zweifel an der attischen Provenienz wegen der Tonqualität mit starkem Glimmergehalt.

[127] Higgins 1954, 115 Nr. 373 Taf. 56.

[128] Mollard-Besques 1954, 117 Nr. C 208. C 210 Taf. 83.

[129] Winter 1903, 170, 3.

[130] Iṣik 1980, 174 f. 186 f. Nr. 204. 205 Taf. 28.

[131] Rumscheid 2006, 225 Anm. 1382.

[132] Graepler 1997, 218 f.

[133] Neils – Oakley 2003, 169 Nr. 68.

[134] Neils – Oakley 2003, 307 Nr. 124 (unsere Abb. 9).

[135] Vierneisel-Schlörb 1988, 65-71 Taf. 25 f.

[136] Schwarzmaier 2015, 309 Abb. 8; Dörig 1958, 45 Taf. 23.

[137] Reilly 22000, 162 f.  Abb 38; van Straten 1981, 106 Abb. 50. Ferner  Merker 2000, 49 f. C 106-C 109 Taf. 12.

[138] Graepler 1994, 50; Schwarzmaier 2015, 310 f.. 315 Abb. 6; anders Simon 2006, 361 f. 

[139] Recke – Wamser-Krasznai 2008, 49. 51. 119. 136 Abb. 46. 47; den Hinweis auf einen großformatigen männlichen Terrakotta-Körper mit Ansätzen von Extremitäten und intakter Vorderseite ohne Fensteröffnung, London, BM, Cat. Walters 1903, 371 Nr. D 439 Abb. 73, verdanke ich M. Recke, Frankfurt am Main; ferner Thorax und rechter Arm eines Mannes, Korinth, .Hygieia 2014, 226 Abb.96.   

[140] Neils – Oakley 2003, 265. 307 Abb. 68. 124; Dörig 1958, 41. .

[141] Unkonventioneller Vorschlag von Dipl. Ing. P. L. Krasznai, Budapest. 

[142] Dörig 1958, 46.

[143] Anders Schwarzmaier 2015, 310 Anm. 31 (mit Hinweis auf Exemplare der myrinäischen Aphrodite orientale, hinter deren  abnehmbarer Nabelpartie sich ein „Embryo“ befindet, dazu V. Dasen, Femmes à tiroir (Fribourg – Göttingen 2004) 141; ‚Initiation‘ aufwachsender Mädchen, Simon 2002, 297; Winter 1903, 169, 2; Stillwell 1952, 149 Nr. XX, 8. 9 Taf. 31.

[144] Kouroi: E. Buschor, Frühgriechische Jünglinge (München 1950) 40 Abb. 44. S.86 f. Abb. 97; Martini 1990, 182 Abb. 58. S. 184 Abb. 60; Symposiasten: Levi 1926, 26 f. Abb. 28;  Wamser-Krasznai 2013, 182 Nr. 437 Abb. 83; dies., Fehldiagnose! In: Fließende Grenzen (Budapest 2015) 17 f. Bild 7. 8;  Winter 1903, 198, 7.

[145] Mollard-Besques 1954, 83 f. C 10-C 12 Taf. 56.

[146] Neils – Oakley 2003, 125 Abb. 13; Bérard – Vernant 1985, 165 f. Abb. 159.

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